IndyCar-News Juni 2020: Carlin und McLaren SP rüsten zurück

motorsport.com

Carlin und McLaren SP rüsten zurück (2. Juni)

Carlin nimmt den IndyCar-Saisonauftakt 2020 am kommenden Samstag (6. Juni) in Fort Worth (Texas) nur mit Conor Daly im #59 Carlin-Chevrolet unter die Räder. Das Auto mit der Startnummer 31 wurde zurückgezogen, könnte im weiteren Verlauf der Saison aber wieder zum Einsatz kommen, wie das Team am Dienstag mitteilt.

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Abgesehen davon hat sich auch McLaren SP entschieden, sein geplantes IndyCar-Programm 2020 ein wenig zurückzufahren. Die beiden Stammfahrer Patricio O'Ward und Oliver Askew sind für die gesamte Saison gesetzt. Ein drittes Auto wird man aber nur beim Indy 500 (23. August ) für Fernando Alonso einsetzen.

"Unsere Pläne für 2020 haben sich verändert, weil es keine Testmöglichkeiten gibt", erklärt McLaren-Boss Zak Brown und spricht damit auf die Auswirkungen der Coronakrise an. Ursprünglich hatte McLaren SP ein drittes Auto auch für ausgewählte Rundkurs-Rennen vorgesehen. Als Fahrer im Gespräch waren neben Alonso auch Jimmie Johnson und Jenson Button. Für 2021 könnte man den Plan mit prominenten Einzelstartern laut Brown aber wieder aufgreifen.

Indy Lights setzt Saison 2020 aus (1. Juni)

Die Indy-Lights-Serie als offizielle Aufstiegsklasse in die IndyCar-Serie wird in diesem Jahr keine Rennen austragen. Grund dafür, dass die ohnehin mit geringer Teilnehmerzahl zu kämpfende Rennserie in diesem Jahr aussetzt, ist die Coronakrise. Am Montag wurde offiziell bestätigt, dass es erst 2021 wieder eine Indy-Lights-Saison geben soll.

Als Vorbereitung auf die IndyCar-Serie hat sich die Indy-Lights-Serie über Jahrzehnte bewährt. In Reihen der aktuellen IndyCar-Stammfahrer sind Scott Dixon (2000), Josef Newgarden (2011), Patricio O'Ward (2018) und Oliver Askew (2019) ehemalige Indy-Lights-Champions. Gleiches gilt für eine Reihe von (inzwischen) IndyCar-Teilzeitstartern: Tony Kanaan (1997), Oriol Servia (1999), J.R. Hildebrand (2009), Sage Karam (2013), Spencer Pigot (2015), Kyle Kaiser (2017).

Nach dem Rückzug von Spitzenteams wie Schmidt/Peterson oder Carlin war die Anzahl der Fahrer bei Indy-Lights-Rennen in jüngster Vergangenheit selten zweistellig gewesen.

Mit Bildmaterial von IndyCar Series.

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