International: Kritik an Real-Stürmer: "Jovics Problem ist Jovic"

SPOX
Serbiens Trainer Ljubisa Tumbakovic hat Stürmer Luka Jovic von Real Madrid für dessen Verhalten im Kreise der Nationalmannschaft kritisiert. Der ehemalige Bundesligaprofi stünde sich offensichtlich nur selbst im Wege.
Serbiens Trainer Ljubisa Tumbakovic hat Stürmer Luka Jovic von Real Madrid für dessen Verhalten im Kreise der Nationalmannschaft kritisiert. Der ehemalige Bundesligaprofi stünde sich offensichtlich nur selbst im Wege.

Serbiens Trainer Ljubisa Tumbakovic hat Stürmer Luka Jovic von Real Madrid für dessen Verhalten im Kreise der Nationalmannschaft kritisiert. Der ehemalige Bundesligaprofi stünde sich offensichtlich nur selbst im Wege.

"Ich kümmere mich um jeden Spieler, um das Beste aus der Nationalmannschaft zu holen", sagte Tumbakovic der serbischen Zeitung Blic Sport. Er schob nach: "Ich habe noch nie einen Spieler aufgegeben. Nur einer hat sich von dem Team entfernt - Luka Jovic. Er ist der einzige Spieler. Es gibt keine Probleme zwischen uns. Luka Jovics Problem ist Luka Jovic."

Der Hintergrund der Schelte für den siebenmaligen Nationalspieler: Jovic musste bei einem Länderspiel im September gegen Portugal aufgrund einer Verletzung bereits nach drei Minuten ausgewechselt werden. Im Anschluss reiste er direkt nach Madrid zurück, verpasste somit die Partie gegen Luxemburg und stand vier Tage später wieder für seinen Klub auf dem Platz. Seitdem kam er für die Auswahl nicht wieder zum Einsatz.

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"Er verließ plötzlich das Training und antwortete nicht", verriet Tumbakovic. "Als Trainer wäre es unprofessionell, wenn ich Spieler seiner Klasse nicht im Team haben wollen würde." Für ein mögliches Comeback müsse Jovic demnach einiges tun: "Es liegt an ihm, uns zu überzeugen - die Presse, die Fans, den Verband und mich als Coach -, dass er Verantwortung übernehmen kann. Er hat bislang keinen Schritt in diese Richtung unternommen."

Jovic war im Sommer für 60 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt in die spanische Hauptstadt gewechselt. Bislang wusste der Angreifer noch nicht vollumfänglich zu überzeugen. In 14 Pflichtspieleinsätzen gelang dem 22-Jährigen lediglich ein Treffer. Sein Vertrag in Madrid läuft bis 2025.

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