International: Profis in Gabun "wie Sklaven" behandelt

In der Heimat des gabunischen Bundesligastars Pierre-Emerick Aubameyang werden die Fußballprofis von den Klubs offenbar systematisch ausgebeutet. Dies vermutet zumindest Remy Ebanega, ehemaliger Nationalspieler und mittlerweile Boss der nationalen Spielergewerkschaft.

In der Heimat des gabunischen Bundesligastars Pierre-Emerick Aubameyang werden die Fußballprofis von den Klubs offenbar systematisch ausgebeutet. Dies vermutet zumindest Remy Ebanega, ehemaliger Nationalspieler und mittlerweile Boss der nationalen Spielergewerkschaft.

"Die Spieler werden viel zu spät bezahlt. Wenn man monatelang arbeitet und nicht pünktlich das Gehalt bekommt, gleicht das Sklaverei", kritisierte Ebanega im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

Das Problem: Die Vereine hätten keine geeignete Budgetplanung, sie erhalten vom Staat Zuschüsse, über die dann die Präsidenten nach Lust und Laune verfügen. "Und die Präsidenten haben derart großen Einfluss auf die Spieler, dass diese Angst haben, sich zur Wehr zu setzen", sagte Ebanega.

Deshalb will die Spielergewerkschaft künftig eine Art Aufsichtsorgan ins Leben rufen, welches die Planung der Vereine überwacht und nur dann die Starterlaubnis für die Ligawettbewerbe erteilt.

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