International: Darum ging CR7 Malaga durch die Lappen

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Der FC Malaga musste aus finanziellen Gründen einst die Möglichkeit verstreichen lassen, den jungen Cristiano Ronaldo zu verpflichten. Das verriet Carlos Rincon, ein ehemaliger Verantwortlicher für den Jugendbereich des aktuellen spanischen Zweitligisten.
Der FC Malaga musste aus finanziellen Gründen einst die Möglichkeit verstreichen lassen, den jungen Cristiano Ronaldo zu verpflichten. Das verriet Carlos Rincon, ein ehemaliger Verantwortlicher für den Jugendbereich des aktuellen spanischen Zweitligisten.

Der FC Malaga musste aus finanziellen Gründen einst die Möglichkeit verstreichen lassen, den jungen Cristiano Ronaldo zu verpflichten. Das verriet Carlos Rincon, ein ehemaliger Verantwortlicher für den Jugendbereich des aktuellen spanischen Zweitligisten.

"Cristiano war das, was er heute ist, nur jünger" erinnerte sich Rincon bei El Desmarque an eine U17-EM im Jahr 2002. "Ein Spieler mit unglaublicher Physis und einem spektakulären Abschluss."

Kurz nach dem Turnier nahm Malaga Kontakt zur Familie und den Beratern Ronaldos auf. "Er hatte bei Sporting noch nicht einmal debütiert, aber wir haben Jorge Mendes (Berater von Ronaldo; Anm. d. Red) ein Angebot gemacht."

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Obwohl die finanziellen Möglichkeiten des Klubs begrenzt waren, bot man 1,5 Millionen Euro für den mittlerweile fünffachen Weltfußballer, so Rincon weiter. Doch es wären weitere zwei Millionen Euro nötig gewesen, um das Talent verpflichten zu können.

"Diese Summe konnten wir nicht stemmen, weshalb es keine weiteren Verhandlungen gab. Wir waren früh dran, maximal zwei Monate später hat er sein Debüt bei Sporting gefeiert und kurz danach meldete sich Manchester United", erinnerte sich Rincon.

Manchester United verpflichtete Ronaldo 2003 für 19 Millionen Euro

Die Red Devils holten den Portugiesen nach seiner ersten Saison bei den Profis von Sporting im August 2003 schließlich für 19 Millionen Euro. Rincon hat allerdings kein Problem damit, zuzugeben, dass der Klub aus England auch wegen des damaligen Trainers Sir Alex Ferguson die beste Option für Ronaldo gewesen sei, denn heute "ist Cristiano einer der besten Spieler der Geschichte", so Rincon abschließend.

Nach sechs Jahren und zehn Titeln in Manchester wechselte der mittlerweile 35-Jährige 2009 für die damalige Rekordsumme von 94 Millionen Euro zu Real Madrid. Mit den Königlichen holte er unter anderem seine Champions-League-Titel zwei bis fünf. Seit 2018 geht der Europameister für den italienischen Rekordmeister Juventus Turin auf Torejagd.

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