Interner Zoff: BVB-Kapitän Schmelzer weißt Pierre-Emerick Aubameyang in die Schranken

Florian Bechholz
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​In Abwesenheit von Marcel Schmelzer führte Pierre-Emerick Aubameyang den BVB gestern als Kapitän aufs Feld. Auch wenn der Gabuner am Ende einen erfolgreichen Abend hatte, so ganz ist der interne Ärger über seinen Maskenjubel vom Derby noch nicht verraucht. 

Schmelzer, der aufgrund von Rückenproblemen für die Partie gegen den HSV passen musste, äußerte sich kritisch über den außergewöhnlichen Jubel seines Teamkollegen: 

„Wir haben uns in der Mannschaft schon gedacht, dass er sich für das Derby etwas einfallen lässt. So, wie es jetzt gekommen ist, war es natürlich doof. Das wusste von uns auch keiner“, sagte der 29-jährige gegenüber Sky. Aubameyang zog nach seinem Tor auf Schalke eine "Superheldenmaske" seines privaten Ausrüsters auf und sorgte hierbei in den Medien sowie im Klub für großes Aussehen. 

FC Schalke 04 v Borussia Dortmund - Bundesliga


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Die Mannschaft hat mit dem Torjäger darüber gesprochen, wie Schmelzer versicherte: „Auba weiß da jetzt Bescheid. Wir wissen, was wir an Auba haben – und er weiß, was er auch an uns hat“, erklärte der BVB-Kapitän weiter. Ein grundsätzliches Mentalitätsproblem bei Dortmunds Topstar will Schmelzer jedoch nicht ausgemacht haben. 

„Wichtig ist, dass wir das Wir-Gefühl nicht verlieren. Das weiß Auba zu 100 Prozent, das ist das Wichtige.“ In der aktuellen Saison kommt Schmelzer auf 29 Pflichtspiele für Dortmund, in denen er einen Treffer erzielte und zudem vier Vorlagen beisteuerte. Letztes Jahr verlängerte der Ex-Nationalspieler, der seit 2005 für den BVB spielt, seinen Vertrag bis 2021.

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