Irrer Freistoß und Tor-Premiere: Frankfurt schockt Freiburg

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Eintracht Frankfurt bezwingt den SC Freiburg und feiert den zweiten Sieg in Folge. Für Freiburg hingegen ist es die zweite Niederlage in Serie.

Eintracht Frankfurt gewinnt beim SC Freiburg. (Bild: Reuters)
Eintracht Frankfurt gewinnt beim SC Freiburg. (Bild: Reuters)

Aufwärtstrend bei Eintracht Frankfurt! Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner hat den SC Freiburg auswärts mit 2:0 besiegt und damit den zweiten Erfolg in Serie eingefahren. 

Schon vor der Länderspielpause hatten die Adler 2:0 bei Greuther Fürth gewonnen.

Beide Frankfurter Tore fielen in der ersten Halbzeit. Erst feierte Jesper Lindström seine Tor-Premiere für die Eintracht, indem er zum 1:0 einschob (34.). Anschließend zwirbelte Filip Kostic einen Freistoß ins lange Eck (43.).

Gedachte Flanke fällt ins Tor

Das Kuriose: Der Standard war als Flanke gedacht, wurde aber länger und länger und fiel so vom Innenpfosten ins Tor. 

In der zweiten Halbzeit drängte Freiburg auf den Anschlusstreffer, konnte sich aber für seine Mühen nicht belohnen.

Durch den Sieg kletterte Frankfurt auf den elften Platz. Freiburg bleibt auf Rang drei, verpasste aber den Anschluss an Borussia Dortmund. 

Glasner hatte erneut auf die bislang dürftige Bilanz reagiert sein Team im Vergleich zum glücklichen 2:1-Erfolg vor der Länderspielpause bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth auf zwei Positionen umgebaut.

Für Erik Durm rückte Timothy Chandler auf der rechten Seite in die Anfangsformation, und in der Abwehrkette ersetzte Routinier Makoto Hasebe den angeschlagenen Martin Hinteregger. Freiburg dagegen begann mit der gleichen Elf wie in München.

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Beide Teams tasteten sich zunächst ab. Nachdem die Gäste durch Lindström den ersten nennenswerten Vorstoß unternommen hatten (11.), übernahm Freiburg zunehmend die Initiative.

Mitte des ersten Durchgangs musste Frankfurts Schlussmann Kevin Trapp binnen sechs Minuten dreimal gegen Vincenzo Grifo (18.), Lucas Höler (19.) und erneut Grifo (24.) eingreifen und einen Rückstand seines Teams verhindern.

Entsprechend überraschend fiel die Eintracht-Führung: Lindström nutzte in einer unübersichtlichen Situation mehrere Unsicherheiten in der bis dahin mit nur neun Gegentoren besten Abwehr der Liga und einen Abpraller zu seinem ersten Saisontor.

Neun Minuten später segelte nach dynamischen Bemühungen des Streich-Teams um den schnellen Ausgleich ein von Kostic als Flanke geplanter Freistoß aus dem rechten Halbfeld im Freiburger Strafraum an Freund und Feind sowie auch am verdutzten SC-Schlussmann Mark Flekken vorbei ins Tor.

Freiburg kämpft um Anschluss

Die Freiburger kamen ehrgeizig aus der Kabine zurück. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff setzte Nicolas Höfler einen Kopfball an den Pfosten des Eintracht-Gehäuses.

Hochengagiert kämpften die Breisgauer um den Anschlusstreffer. Als Grifo bei einem Zweikampf im Frankfurt Strafraum zu Fall kam, hofften Freiburgs Fans auf einen Strafstoß (55.). Doch auf Befragung von Schiedsrichter Florian Badstübner (Windsbach) räumte der Italiener ein, nicht von seinem Gegenspieler Chandler getroffen worden zu sein.

Grifos Fairness wäre nur 60 Sekunden später fast belohnt worden, doch seinen Volleyschuss schlug der Brasilianer Tuta für seinen schon geschlagener Keeper Trapp von der Linie.

Im Zuge des immer offeneren Schlagabtauschs hatte auch die Glasner-Elf Chancen. Doch nacheinander vergaben Lindström gegen Flekken (57.) und Daichi Kamada (58.).

Danach zog sich Frankfurt wieder mehr zurück, doch die Gastgeber konnten ihre optische Überlegenheit nicht in zählbaren Erfolg ummünzen.

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