Islands WM-Star: Frauen wollten mein Sperma haben

SPORT1
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Nun ja, manche Dinge hätte man so genau vielleicht eigentlich gar nicht unbedingt wissen wollen - doch Rurik Gislason hatte nun doch ein Mitteilungsbedürfnis:

Der attraktive Isländer, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 durch seine Einwechslung im Duell seiner Nationalmannschaft mit Argentinien (1:1) plötzlich vor allem die weiblichen Fan-Herzen deutlich höher schlugen ließ, erklärte nun in dem isländischen Portal Visir, Frauen wollten danach sogar - Achtung! - sein Sperma haben.

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"Nach dem Spiel schaute ich auf meinem Handy, um die Nachrichten über mich zu sichten", berichtete der 32-Jährige, der zur damaligen Zeit übrigens in der 2. Bundesliga beim SV Sandhausen kickte. "Es gab da verschiedene Anfragen, unter anderem auch, ob ich einer Person Sperma spenden wolle."

Dass sich manche beim Blick auf Gislason angesichts dessen Optik möglicherweise ein Kind oder Sonstiges von ihm wünschten, wurde nach Abpfiff des besagten WM-Spieles vor allem in den sozialen Netzwerken klar.

Island-WM-Held Rurik Gislason Frauenschwarm

Der zuvor nicht sonderlich bekannte Gislason avanvierte auf einmal weltweit zum Sex-Symbol mit seinen zum verwegenen Zopf gebundenen Haaren - Beuteschema Wikinger halt. Ein Übriges taten Posts, auf denen er seinen muskulösen Körper inklusive Sixpack zur Schau stellte.

Folge:Bei Instagram explodierte die Followerzahl des Mittelfeldspielers von rund 40.000 auf zwischenzeitlich eine Million Fans, die sich unter dem Hashtag #sexyrurik zu ihrem neuen Idol untereinander austauschten. Landen konnte bei Gislason schließlich aber doch nur das brasilianische Model Nathalia Soliani.

Rein sportlich war für den mehrfach tätowierten Isländer als Gruppenletzter der WM-Vorrunde übrigens schnell Schluss - auch in Sandhausen lief bis heute bei drei Toren in 55 Partien nicht mehr allzu viel zusammen.

Wenig verwunderlich insofern, dass Gislason nun vor wenigen Tagen seine Karriere beendete.

Gislason beendet Karriere - und nun?

Großes hat er trotzdem noch vor: Gislason, der 2016 und 2017 bei den isländischen Parlamentswahlen auf einem hinteren Listenplatz der konservativen Unabhängigkeitspartei in Reykjavík kandidierte, vertreibt im Internet eine eigene Modemarke, lässt zudem Gin produzieren.

Bei Mundo Deportivo erklärte er zuletzt auch: "Es gibt einige interessante Projekte in der Zukunft, zu denen ich beschlossen habe, ja zu sagen." Geplant sei dabei auch "eine Fernsehsendung in Deutschland, und ich will versuchen, in einem isländischen Film mitzuspielen."

Nur für die Rolle als Samenspender auf Anfrage dürfte Gislason wohl nicht infrage kommen...