Tragische Figur bei Rallye-WM

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Tragische Figur bei Rallye-WM
Tragische Figur bei Rallye-WM

Ott Tänak entwickelt sich allmählich zur tragischen Figur in der Rallye-Weltmeisterschaft. Der Este vergab am Samstag mit einem Unfall bei der Rallye Italien den greifbaren Sieg, für den Hyundai-Piloten wiederholte sich damit ein Drama, das er schon beim vergangenen WM-Lauf in Portugal durchlebt hatte. Stattdessen führt nun Weltmeister Sebastien Ogier im Toyota nach 16 von 20 Wertungsprüfungen die Rallye an.

Wie schon zwei Wochen zuvor hatte Tänak den Freitag auch auf Sardinien mit einer souveränen Führung abgeschlossen, und er mahnte sich selbst noch zur Vorsicht: "Das ist nichts Neues, das hatten wir schon. Wir müssen dieses Mal sehr fokussiert bleiben."

Am Samstagvormittag baute er zunächst seine Führung aus, auf der 12. Wertungsprüfung nahm ihm dann aber ein Crash seine Hoffnungen: Tänak krachte gegen einen Felsen, dabei brach die Hinterrad-Aufhängung.

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Die entscheidenden Prüfungen am Sonntag geht Ogier nun als Favorit an. Der Franzose liegt knapp 39 Sekunden vor dem Waliser Elfyn Evans, der in seinem Toyota die Rallye Portugal gewonnen hatte. Dritter ist der Belgier Thierry Neuville (Hyundai) mit gut einer Minute Rückstand.

Ogier war mit 79 Punkten als Führender des WM-Klassements zum fünften Saisonlauf gekommen, nur zwei Zähler trennen ihn allerdings von Evans. Es folgt mit etwas Abstand das Hyundai-Duo Neuville (57 Punkte) und Tänak (45) - der den beiden möglichen Siegen wohl bis zum Saisonende nachtrauern wird.

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