Italienischer Fußball plant Wiederaufnahme in drei Phasen

Sportinformationsdienst
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Der italienische Fußballverband FIGC hat am Mittwoch ein Protokoll für den Neustart des nationalen Spielbetriebs nach Ende des Lockdowns am 3. Mai entworfen.

Italienischer Fußball plant Wiederaufnahme in drei Phasen
Italienischer Fußball plant Wiederaufnahme in drei Phasen

Geplant ist ein Neustart der Meisterschaft in drei Phasen. Dabei soll der Serie A Priorität eingeräumt werden, danach sollen Serie B und C neu starten.

  1. Test aller Beteiligten auf das Coronavirus

  2. Alle Beteiligten begeben sich in vollständige Quarantäne

  3. Start der Serie A, später weitere Ligen

"Für den Neustart des italienischen Fußballs muss höchste Sicherheit garantiert werden", sagte Verbandschef Gabriele Gravina: "Wir wollen für den Neubeginn bestmöglich vorbereitet sein."

In einer ersten Phase sollen sich alle Spieler, Trainer und sonstigen Mitarbeiter der Klubs Coronatests unterziehen.

Gemeinsame Quarantäne von Mannschaft und Staff

Erst, wenn gesichert sei, dass keiner der Beteiligten mit COVID-19 infiziert ist, könne man Phase zwei einleiten. Hierbei sollen die Mannschaft und das Personal drumherum im Trainingszentrum ohne jegliche sozialen Kontakte eine Art gemeinsame Quarantäne beziehen und das Training in Kleingruppen wieder aufnehmen.

Alle Orte, an denen sich die Beteiligten dabei aufhalten - Trainingszentren, Sporthallen und Hotels - müssen vorher gründlich desinfiziert werden.

Nach einer gewissen Zeit soll auch wieder Mannschaftstraining möglich sein, ehe dann nochmals einige Wochen später in Phase drei der Spielbetrieb wieder anlaufen soll. Auch die Schiedsrichter sollen vor ihren nächsten Einsätzen die einzelnen Phasen durchlaufen. Der Ball ruht in der Serie A bereits seit Anfang März, viele Teams müssen noch 13 Saisonspiele absolvieren.

Im Idealfall könnte die Serie A damit schon in etwa einem Monat wieder an den Start gehen - vorausgesetzt aktuell wäre kein einziger Spieler, Trainer, Schiedsrichter oder sonstiger Mitarbeiter infiziert. Eine Reaktion der Spieler und Klubs auf den Plan steht aber noch aus.

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