Ivanka Trump will „nächste Kim Kardashian“ werden

Style International Redaktion
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Ivanka Trump soll Berichten zufolge an einem „Wiederaufstiegsplan“ arbeiten, der sie zur „nächsten Kim Kardashian“ machen könnte. Sie konzentriere sich nach der umstrittenen Präsidentschaft ihres Vaters nun darauf, ihre eigene Marke wieder aufzubauen.

Ivanka Trump will „nächste Kim Kardashian“ werden
Ivanka Trumps nächste Schritte sind bekannt geworden. Foto: Getty

Die Strategie der 39-jährigen soll sich laut eines Berichtes von Axios auf eine Reform des Strafrechtes konzentrieren. Für die Sache haben sich bereits Größen wir Kim, Jay Z und Kevin Hart eingesetzt. Public Relations Expertin Nicole Reaney bezeichnete dies als einen „ziemlich schlauen Schachzug“: „Ihr Profil in die Strafrechtsreform zu katapultieren ist ein intelligenter Schachzug, um ihr Profil zu stärken, während das Interesse um ihre Familie immer noch brodelt", sagte sie gegenüber news.com.au.

Arwa Mahdawi von The Guardian reagierte etwas bissiger auf den Plan und schrieb, dass „Ivanka anscheinend plant, die Plattform der Strafjustiz zu nutzen, um ihr Image zu verbessern und wieder ins öffentliche Leben zurückzukehren.“

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„So hat sie einen Weg, sich bei den Liberalen beliebt zu machen, ohne die Konservativen zu vergraulen. Es tut dazu auch nicht weh, dass das Thema Strafjustizreform recht glamourös geworden ist“, fügte sie hinzu. Wer könnte die Reaktion auf Kim Kardashians diverse Besuche 2018 und 2019 im Weißen Haus vergessen?

Kim Kardashian setzte sich für Häftlinge ein

„Ich habe den Fall von Alice Johnson verfolgt, die vom Präsidenten begnadigt wurde. Danach verbrachte ich wirklich viel Zeit damit, verschiedene Gefängnisse zu besuchen, weil ich wirklich keine Verbindung zu irgendjemandem dort drinnen hatte. Und ich hatte einfach das Gefühl, dass ich in meinem Leben an einem Punkt angekommen war, an dem ich etwas bewirken wollte und einfach das Richtige tun wollte. Aber ich wusste nicht, wie oder was ich tun sollte oder was da draußen überhaupt los war", sagte Kim bei einer Rede im Weißen Haus.

Ivanka Trump will „nächste Kim Kardashian“ werden
Jared Kushner (L), Kim Kardashian und Ivanka Trump bei einer Konferenz im Weißen Haus zur Gefängnisreform. Foto: Getty

Im Juni 2018 — teils dank Kardashians Bemühungen — wurde Alice Johnson (64), eine Urgroßmutter aus Memphis, Tennessee aus dem staatlichen Gefängnis von Alabama entlassen. Hier saß sie eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährung ab, weil sie 1996 in einen Drogenschmuggel verwickelt war.

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Im Mai 2019 wurde das lebenslange Urteil für einen zweiten Gefangenen mit dem Namen Jeffrey Stringer aufgehoben. Dieser saß seine Strafe in der Federal Correctional Institution Talladega in Florida ab, weil er laut NBC News Kokain hergestellt und besessen hatte. Er soll bereits 22 Jahre im Gefängnis verbracht haben. Jeffreys Familie sagte gegenüber NBC, dass er und seine Familie direkt vor seiner Entlassung per Facetime mit den Kardashians gesprochen hatten.

Kardashian West fordert Strafrechtreform in TV-Show

Kim ist ihrem Ziel, Anwältin zu werden, einen Schritt nähergekommen, nachdem sie ihr erstes Lehrjahr abgeschlossen hat. Kim Kardashian West: The Justice Project wird im April in den USA ausgestrahlt. Die zweistündige Dokumentation zeigt sie sichtbar von den Gefangenen bewegt, die erzählen, wie sie hinter Gittern gelandet sind. Sie spricht mit Familien und Freunden, setzt sich bei Amtsträgern ein und spricht sowohl mit deren als auch mit ihren eigenen Anwälten.

„Ich hoffe, dass dies ein Schritt dahin ist, dass die Menschen ihre Herzen und ihr Denken weiter öffnen. Und hoffentlich können sie dann dabei helfen, einige Gesetzte zu ändern, die wirklich geändert werden müssen“, so der Star gegenüber AP.

Ivanka Trump will „nächste Kim Kardashian“ werden
Getty Kim K wird sich weiterhin für eine Strafjustizreform einsetzen. Foto: Getty

Ivanka will “saubere Trennung” von Trump

Ivanka Trump soll angeblich schon während der chaotischen Präsidentschaft ihres Vaters Donald Trump versucht haben, sich von ihm zu distanzieren, da sie selbst einmal kandidieren möchte. Trumps älteste Tochter und ihr Ehemann Jared Kushner freuen sich laut einem engen Vertrauten des Paares, der letzten Monat mit Vanity Fair sprach, auf eine „saubere Trennung“.

Eine andere Quelle sagte gegenüber der Daily Mail, dass Ivanka sich „sportlich“ verhalten wolle und tue „was sie tun kann, um ihren Ruf zu retten.“ Ivanka war seit 2017 Beraterin des Präsidenten, was ein Grund dafür ist, dass viele Leute annehmen, dass sie selbst ein Auge auf den Posten geworfen habe.

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Lysandra Ohrstrom, eine von Ivankas früheren Freundinnen, hatte zuvor einen explosiven Artikel für Vanity Fair geschrieben. Hier ging es darum, wie die älteste Tochter Trumps sich von einer Geschäftsfrau mit einer durchdachten persönlichen Marke zu einer „MAGA-Hoheit“ entwickelt hat.

„Die Ivanka, die ich kannte, hat ihre ganze Karriere über eine glänzendere und intellektuellere Version der Trump-Marke entwickelt und verkörpert. Sie vermischte die Sprache und den Look weißer, weiblicher Millennials mit der mythischen Erzählung von Geschäftssinn und Unternehmergeist, von dem sie behauptete, dass sie ihn von ihrem Vater geerbt hat … Stattdessen habe ich zugesehen, wie Ivanka das Image, für das sie so hart gearbeitet hat, selbst zerstört hat.“

Kristine Tarbert

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