Japan beginnt mit Impfungen von Olympia-Delegation

·Lesedauer: 1 Min.
Japan beginnt mit Impfungen von Olympia-Delegation
Japan beginnt mit Impfungen von Olympia-Delegation

Olympia-Gastgeber Japan hat wie angekündigt am Dienstag mit den Impfungen seiner rund 600 Sportler*innen und der circa 1000 Trainer und Betreuer für die Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) begonnen.

"Dies dient nicht nur dem Schutz der japanischen und ausländischen Athleten, es wird auch dazu beitragen, das Infektionsrisiko in der japanischen Gesellschaft zu verringern", sagte Generalsekretär Tsuyoshi Fukui vom Japanischen Olympischen Komitee (JOC).

Die Corona-Impfungen werden im Ajinomoto National Training Centre in Tokio durchgeführt. Der Impfstoff wird von Pfizer/BioNTech zur Verfügung gestellt, das ist Teil einer Vereinbarung zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem US-Pharmariesen. Pfizer hatte angekündet, allen Olympia-Teilnehmer*innen Impfdosen als Spende zur Verfügung zu stellen. Diese haben bereits mehrere Delegationen in Anspruch genommen, unter anderem Großbritannien, Südafrika und Brasilien.

"Die Beschaffung der Impfstoffe und die medizinischen Vorkehrungen für dieses Impfprogramm für die Athleten und das Personal sind getrennt vom Impfprogramm für die Öffentlichkeit. Es ist unsere Priorität, dass wir die Impfung für die Öffentlichkeit nicht beeinträchtigen", sagte Fukui.

In Japan waren bis Montag knapp 3,5 der rund 125 Millionen Einwohner vollständig gegen das Coronavirus geimpft.