Jerez 2010: Als Jorge Lorenzo fast im Teich ertrunken wäre...

Juliane Ziegengeist

Als Jorge Lorenzo beim Saisonfinale der MotoGP in Valencia auf seine allerletzte Auslaufrunde ging, ließ er es sich nicht nehmen, seine Fanflagge in eines der Kiesbetten am Rande der Strecke zu rammen - so wie er es oft nach einem seiner insgesamt 47 MotoGP-Siege getan hatte. So markierte der Spanier viele Male "Lorenzo's Land".

Doch nicht immer waren die Siegesfeiern des mittlerweile zurückgetretenen MotoGP-Piloten so harmlos. Legendär ist sein Tauchgang beim Großen Preis von Spanien in Jerez 2010. Nachdem Lorenzo den Führenden Dani Pedrosa in der letzten Runde des Rennens noch angefangen hatte, feierte er den Sieg mit einem Sprung in den Löschteich.

Allerdings hatte der damals 22-Jährige nicht bedacht, wie gefährlich diese Aktion für ihn werden könnte. "Ich wäre fast ertrunken da in dem Teich", erinnerte er sich in dieser Woche bei 'ServusTV' an die Minuten im Wasser. "Das Leder meiner Rennkombi hat sich komplett vollgesaugt mit Wasser und dann wiegt sie ungefähr das Dreifache."

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"Ich hatte wirklich zu kämpfen und wäre fast untergegangen. Dann ist jemand hinein gesprungen, um mir das Leben zu retten. Er hat mich herausgezogen und ich konnte wieder rauskrabbeln", berichtete Lorenzo. "Es war die Euphorie, diese ganze Emotion, die mich überkam. Ich glaube, das war die berühmteste Feier eines Sieges, die ich je hatte."

Zum Glück ging alles glimpflich aus und Lorenzo konnte noch viele weitere Siege feiern, auch in Jerez. Schon ein Jahr später stand er dort erneut ganz oben auf dem Treppchen und besiegelte dies wieder mit einem Sprung ins Wasser, nur diesmal ohne Helm. Außerdem hatten seine Fans mit zwei Rettungsringen im Teich sicherheitshalber vorgesorgt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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