Joan Mir beschreibt: Alex Marquez fährt die Honda anders als Marc

Gerald Dirnbeck
·Lesedauer: 1 Min.

Im Oktober hat sich Alex Marquez endgültig in der MotoGP etabliert. Mit Änderungen beim Set-up hat das Honda-Team entscheidende Fortschritte erzielt, um auch den neuen Hinterreifen von Michelin besser nutzen zu können.

Gleichzeitig hat sich auch der Spanier immer besser an das Motorrad gewöhnt. Mit zweiten Plätzen in Le Mans und Aragon 1 bestätigte Marquez seine Fortschritte eindrucksvoll. Auch in Aragon 2 war er bis zum Sturz auf dem vierten Platz und auf dem Vormarsch.

Im ersten Aragon-Rennen überholte Marquez in der Schlussphase zunächst Joan Mir für Platz zwei. Anschließend machte er Jagd auf Alex Rins. Es klappte in der letzten Runde aber nicht mit einem Angriff auf den zweiten Suzuki-Fahrer.

Mir konnte in der Schlussphase die RC213V mit der Startnummer 73 vor ihm genau beobachten. Dabei ist dem WM-Führenden etwas Interessantes aufgefallen: "Wir haben die Honda immer anders gesehen, mit einem sehr aggressiven Fahrstil."

"Es wurde sehr hart gebremst, gelenkt wurde wie ein Tier. So fährt Marc. Das habe ich bei Alex nicht gesehen", sagt Mir. "Ich sah sehr klare Linien wie bei einem Reihenvierzylinder. Das war sehr beeindruckend und habe ich nicht erwartet."

Auch Honda-Testfahrer Stefan Bradl hat in Aragon bestätigt, dass mit dem neuen Set-up das Turning des V4-Motorrads deutlich besser und einfacher geworden ist.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.