Jonathan Rea: "Wäre gern gegen Carl Fogarty und Colin Edwards gefahren"

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Jonathan Rea bedauert, dass er keine Chance hatte, gegen WSBK-Legenden wie Carl Fogarty oder Colin Edwards zu fahren. In den wichtigen Statistiken liegt Rea längst vorn, doch Kritiker behaupten, dass dem Nordiren das Charisma von Fogarty und Co. fehlt.

"Ich wäre gern mit Colin Edwards und auch mit Carl Fogarty gefahren, weil er viele Jahre lang dominierte. Er hatte in den 1990ern den gleichen Erfolg wie ich jetzt. Das wäre cool gewesen", bemerkt Rea im Gespräch mit der 'Gazzetta'.

Eine weitere WSBK-Legende begegnete Rea auf der Strecke, zumindest an einem Renn-Wochenende. "Troy Bayliss' letztes Rennen war Portimao 2008. Damals fuhr ich in der Supersport-WM, doch das Team gab mir die Chance, beim Superbike-Saisonfinale teilzunehmen. Ich konnte also mit Troy fahren", blickt Rea zurück.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

"Ich hatte die Chance, gegen großartige Fahrer zu kämpfen, wie Biaggi, Spies, Haga, Corser, Bayliss und nicht zu vergessen in er Supersport-WM gegen Andrew Pitt und Broc Parkes. Ich hatte stets starke Gegner", erinnert sich der Kawasaki-Pilot.

"Ich war Teamkollege von Carlos Checa", blickt er auf die Zeit bei Ten-Kate-Honda zurück. "Er war ein sehr interessanter Fahrer, von dem ich sehr viel gelernt habe. Ich fuhr gegen wirklich starke Gegner."

"Und dann hatte ich in der MotoGP noch die Gelegenheit, Casey Stoner zu ersetzen. Ich duellierte mich mit Valentino Rossi, einem der Größten überhaupt. Zudem fuhr ich gegen Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und weitere Fahrer. Ich kann mich sehr glücklich schätzen", so Rea.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Lesen Sie auch