José Mourinho at its best: Darum flog Henrikh Mkhitaryan raus - Luke Shaw öffentlich bloßgestellt

P. Geiger
90Min

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​Im Kampf um die Champions-League-Startplätze musste Manchester United am Samstag einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen West Bromwich Albion kamen die "Red Devils" nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Der Ex-Dortmunder  ​ Henrikh Mkhitaryan flog nach seinem enttäuschenden Auftritt aus der Startelf. Auch Linksverteidiger Luke Shaw bekam von Cheftrainer  José Mourinho sein Fett weg. 


Am Dienstagabend stand für den englischen Rekordmeister bereits das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Vor heimischen Publikum trennten sich die "Red Devils" vom FC Everton mit einem 1:1-Unentschieden. Angreifer  Zlatan Ibrahimović verwandelte in der Nachspielzeit einen Strafstoß und rettete damit seiner Mannschaft einen Punkt. 


Manchester United v Sunderland - Premier League

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Vor der Partie erklärte Mourinho, warum  Mkhitaryan nicht zur Anfangsformation gehörte: "Ich war gar nicht zufrieden, wie er am Samstag gespielt hat. Also sitzt er auf der Bank." In der 65. Spielminute wurde der Armenier immerhin eingewechselt. 


Auch Linksverteidiger  Shaw kam gegen die "Toffees" als Einwechselspieler zum Zug. Der 21-Jährige wusste durchaus zu überzeugen und war maßgeblich am Ausgleich beteiligt. Ein Schuss des englischen Nationalspielers führte zum Handelfmeter, den  Ibrahimović im Anschluss souverän im Tor unterbrachte. Die gute Leistung von Shaw sei laut Mourinho in erster Linie sein Verdienst gewesen. 

"Seine Leistung war gut. Aber nur deswegen, weil er auf meiner Seite gespielt hat", betonte der portugiesische Übungsleiter. "Ich habe für ihn gedacht, ich habe seine Leistung angeleitet. Ich habe jede einzelne Entscheidung für ihn getroffen. Hätte er auf der anderen Seite gespielt, wäre das nicht möglich gewesen."  Einen eigenen Spieler öffentlich so bloßzustellen ist allerdings überhaupt nicht die feine englische Art. " Er hat eine gute Leistung gezeigt: Sein Körper mit meinem Gehirn", stellte der United-Coach klar. 

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