Juve erpresst: Hooligan-Anführer verurteilt

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Juve erpresst: Hooligan-Anführer verurteilt
Juve erpresst: Hooligan-Anführer verurteilt

Sechs Hooligan-Chefs aus dem Umfeld des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin sind wegen schwerer Erpressung, Geldwäsche und privater Gewalt verurteilt worden.

Bei dem Prozess, der am Mittwochabend in Turin zu Ende ging, waren insgesamt zwölf Personen angeklagt.

Die höchste Strafe erhielt ein bekannter Hooligan-Anführer, der zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt wurde. Gegen ihn wurde außerdem ein fünfjähriges Stadionverbot ausgesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte für ihn eine 13-jährige Haftstrafe beantragt.

„Militärische Kontrolle“ über Fan-Tickets?

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Hooligans eine kriminelle Vereinigung gegründet hatten, um Juve zu erpressen. Der Klub hatte die Ermittlungen mit einer Anzeige 2018 ins Rollen gebracht.

Die Hooligan-Anführer hatten Schwarzhandel mit Tickets betrieben.

Sie hätten den Tickethandel für die Fankurve „militärisch kontrolliert“ und sollen Juventus-Mitarbeiter erpresst haben, um an günstigere Karten zu kommen, hieß es in den Berichten unter Berufung auf die Ermittler. Bei der Operation „Last banner“ waren in ganz Italien Razzien durchgeführt worden. Die verurteilten Hooligans können noch Berufung einlegen.

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