Juventus und Inter machen herbe Verluste: Minus von 210 und 245 Millionen Euro

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Juventus und Inter machen herbe Verluste: Minus von 210 und 245 Millionen Euro
Juventus und Inter machen herbe Verluste: Minus von 210 und 245 Millionen Euro

Die beiden italienischen Topklubs Inter Mailand und Juventus Turin haben zuletzt dreistellige Millionen-Verluste eingefahren. Während Juve das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Minus in Höhe von 209,9 Millionen Euro abschloss, betrug der Fehlbetrag beim italienischen Meister sogar 245,6 Millionen Euro. Das gaben die beiden an der Börse notierten Klubs am Freitag bekannt.

Im Zuge der Coronakrise vergrößerte sich bei Juventus der Schuldenberg auf 389,2 Millionen Euro, im Jahr zuvor hatte das Minus noch 89,7 Millionen Euro betragen. Das Management erwägt nun eine Kapitalaufstockung in der Größenordnung von 400 Millionen Euro.

Die Aktionärsversammlung des Rekordmeisters ernannte am Freitag den ehemaligen Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene zum neuen Geschäftsführer. Im Juni hatte der 64-Jährige, der bereits seit 2012 im Aufsichtsrat des Vereins sitzt, die Verantwortung für den Fußballbereich übernommen.

Inter will die Verschuldung mit Spaßmaßnahmen bekämpfen. Kontrolliert wird der Verein vom chinesischen Konzern Suning Commerce. Klubpräsident Steven Zhang (29) dementierte Gerüchte, wonach das in der Heimat in finanziellen Schwierigkeiten geratene Unternehmen den Klub verkaufen wolle.

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