Juventus-Trainer Maurizio Sarri hat Verständnis für Reaktion von Emre Can nach CL-Ausbootung

Goal.com
Personalsorgen bei Juventus Turin. Gegen Florenz müssen Miralem Pjanic und Douglas Costa mit Verletzungen raus.
Personalsorgen bei Juventus Turin. Gegen Florenz müssen Miralem Pjanic und Douglas Costa mit Verletzungen raus.

Maurizio Sarri, Trainer von Juventus Turin, hat Verständnis dafür, dass Mittelfeldspieler Emre Can zunächst wütend darauf reagierte, nicht im Champions-League-Kader des italienischen Meisters zu stehen.

"Wenn ein Spieler unter so einer Entscheidung leidet, ist es offensichtlich, dass ich den emotionalen Aspekt berücksichtigen muss", sagte Sarri auf einer Pressekonferenz und fuhr fort: "Wir müssen dem Spieler die Chance geben, Dampf abzulassen und ihm dann gelassen gegenüberstehen. Ich glaube, ich habe das richtige Alter, um bestimmte Arten von Reaktionen zu verstehen."

Juventus: Emre Can nach CL-Ausbootung "sauer und wütend"

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Anfang September war Can, wie auch Mario Mandzukic, nicht für das CL-Aufgebot Juves nominiert worden. Der deutsche Nationalspieler äußerte daraufhin, "einfach nur sauer und wütend" zu sein, "wie man mit mir umgeht". Zudem beklagte er, dass ihm Juve zugesichert habe, in der Champions League dabei zu sein, nachdem Can bereits Gespräche mit Paris Saint-Germain aufgenommen hatte.

Nur wenig später ruderte der 25-Jährige jedoch zurück und schrieb bei Instagram, dass er "nun nichts mehr sagen und auf dem Platz weiterhin kämpfen" werde. Can steht bei Juve noch bis 2022 unter Vertrag. In der aktuellen Saison kam er bisher einmal in der Serie A zum Einsatz.

 

Lesen Sie auch