Juventus Turin: Daniele Rugani positiv auf Corona getestet - Inter setzt Spielbetrieb aus

Goal.com

Die italienische Serie A hat ihren ersten Coronafall, auch die Champions League könnte nun direkt betroffen sein. Wie der Rekordmeister Juventus Turin am späten Mittwochabend bekannt gab, wurde Verteidiger Daniele Rugani positiv getestet. Am kommenden Dienstag empfängt Turin, bei dem auch Superstar Cristiano Ronaldo unter Vertrag steht, im Achtelfinal-Rückspiel Olympique Lyon. Unterdessen kündigte Turins Ligarivale Inter Mailand in einer ersten Reaktion an, den Spielbetrieb seiner Profimannschaft vorerst auszusetzen. Juve und Inter waren am vergangenen Sonntag aufeinandergetroffen.

"Juventus leitet derzeit alle gesetzlich vorgeschriebenen Isolationsprozeduren ein. Dies betrifft auch diejenigen, die mit ihm in Kontakt gekommen sind", schrieb Juve in einer kurzen Stellungnahme. Ob und wie viele von Ruganis Teamkollegen betroffen sind, teilte Turin nicht mit.

Wegen Corona-Fall bei Rugani: Inter setzt Spielbetrieb aus

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Inter zog indes eine auf den ersten Blick radikale Konsequenz aus dem Fall Rugani und will seine Mannschaft "bis auf Weiteres" in keinem Wettbewerben zum Einsatz kommen lassen. Mailand hatte am Sonntag das Topspiel in Turin (0:2) verloren, Rugani saß dabei als Ersatzspieler auf der Juve-Bank.

Ohnehin standen für Inter in den kommenden Tagen aber keine Spiele an. Italien hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus bereits alle Sportveranstaltungen im Land bis zum 3. April ausgesetzt, davon ist auch die Serie A betroffen. Mailands für Donnerstag angesetztes Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den spanischen FC Getafe wurde ebenfalls längst abgesagt.

Die Serie A hatte zudem die Erstligisten zu einer siebentägigen Trainingspause aufgefordert. Ausnahmen sollen für die Klubs gelten, die noch an europäischen Wettbewerben teilnehmen. Am Mittwochmorgen hatte der italienische Fußballverband FIGC bereits erklärt, er schließe auch einen Abbruch der Saison nicht mehr aus.

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