Kaffeevollautomaten im Test: Fast alle sind gut, die Preisunterschiede groß

Sandra AlterFreiberufliche Journalistin
(Bild: Getty)
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Zehn von elf geprüften Kaffeevollautomaten sind „gut“, so das aktuelle Testergebnis von Stiftung Warentest. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Modell gibt es einen Preisunterschied von 730 Euro.

Kaffeeliebhaber wissen Vollautomaten zu schätzen. Stiftung Warentest schickte elf Modelle ins Prüfinstitut. Darunter sieben Geräte mit Milchschaumautomatik, zwei mit manuellem Milchaufschäumer und zwei ohne Milchaufschäumer.

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Ergebnis: Leckeren Espresso brühen zehn der geprüften Maschinen und schneiden insgesamt gut ab. Wer es puristisch mag und lediglich auf guten Kaffee Wert legt, kommt relativ günstig weg. „Für guten Kaffee müssen Sie nicht viel Geld ausgeben. Die günstigen Geräte ohne Milchfunktion brühen leckeren Espresso und sind leicht zu reinigen“, sagt test-Redakteurin Claudia Till.

Am günstigsten geht das mit dem Modell von Tchibo 366580, das zum mittleren Preis von 269 Euro zu haben ist. Stiftung Warentest bewertete das Gerät als „Günstig, praktisch, gut“ und vergab die Qualitätsurteilsnote 2,0. >>> Hier den günstigsten Testsieger kaufen

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Damit schneidet die Maschine ebenso gut ab, wie das zweite Modell in der Kategorie ohne Milchaufschäumer, die Severin KV 8090, die durchschnittlich 310 Euro kostet. Sie heizt laut Testbericht etwas schneller auf, unterscheidet sich aber sonst kaum vom Tchibo-Modell.

Zwei „Gute“ mit manuellem Milchaufschäumer

Fast exakt gleiche Noten vergaben die Prüfer auch für die beiden Modelle mit manuellem Milchaufschäumer. Wer mit ihnen etwa Cappuccino zubereiten möchte, muss die Milch mit der Dampfdüse selber schäumen. Dafür sei zwar etwas Übung nötig, dafür sind die Maschinen gegenüber denen mit Milchschaumautomatik auch günstiger. Die Philips EP2220/10 wird durchschnittlich zum Preis von 315 Euro angeboten und kam im Test auf die Wertung 2,2.
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Nur eine Zehntelnote schlechter schneidet die Caso Café Crema One ab, die aber mit 535 Euro deutlich teurer ist.

Die Besten mit Milchschaumautomatik

Für die meisten Maschinen mit Milchschaumautomatik müssen Kunden aber noch viel tiefer in die Tasche greifen. Testsieger in dieser Kategorie ist die Jura ENA 8 für 900 Euro (Note 1,9). Ihr bescheinigten die Prüfer „sehr feinen“ Milchschaum und schnelles Brühen von Espresso. Insgesamt stehen bei der Maschine acht Kaffeerezepte zur Wahl. >>> Hier kaufen

Mit nur einer Zehntelnote schlechter schnappt sich die Melitta Caffeo Barista TS für 865 Euro den zweiten Platz. Sie sei zwar etwas langsam, heiß es im Testbericht, brühe aber den kleinen Schwarzen mit viel fester Crema und intensivem Geschmack. Zudem bietet sie die größte Vielfalt aller getesteten Modelle: 22 Kaffeerezepte stehen zur Wahl.

Den dritten Platz teilen sich mit der Wertung 2,2 die De´Longhi Dinamica Plus ECAM370.85.B für 710 Euro >>> Hier kaufen und die Saeco Xelsis SM7580/00 für 800 Euro.

Die teuerste Maschine dieser Kategorie ist die Siemens EQ.500 integral, die durchschnittlich für 1.000 Euro verkauft wird. Sie landete mit der Note 2,3 auf dem vorletzten Platz. „Lahmes Luxusmodell. Die teuerste Maschine im Test ist die langsamste: benötigt zum Aufheizen plus Espressobrühen fast zwei Minuten. Zudem ist die erste Tasse zu kalt“, heißt es im Testbericht. Positiv bewerteten die Prüfer den Schaum, „er ist super fein und sehr cremig“.

Das günstigste Modell mit Milchschaumautomatik ist die Krups Quattro Force EA819 für 450 Euro. Sie landete mit der Wertung 2,7 abgeschlagen auf dem letzten Platz  und bekam als einzige Maschine die Wertung „Befriedigend“. Zwar sei sie nach dem Einschalten sofort startklar und produziere auch besonders feinen Milchschaum und heißen Espresso, allerdings schmeckte er den Prüfern „wässrig“ und „weniger intensiv als bei der Konkurrenz. Abwertung gab es jedoch vor allem  für ein Hygieneproblem das nur schwer zu handhaben ist: „Im Innern landet viel Kaffeemehl, das Benutzer nicht entfernen können. Schimmel droht bei feuchter Wärme“.

Den vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest  zum Thema „Kaffeevollautomaten“ finden Sie hier (kostenpflichtig).

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