Kahn zur Bayern-Trainersuche: Programm sollte vor Prominenz gehen

Kahn zur Bayern-Trainersuche: Programm sollte vor Prominenz gehen
Kahn zur Bayern-Trainersuche: Programm sollte vor Prominenz gehen

Der designierte künftige Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn wünscht sich für Bayern München einen Mann mit Programm als neuen Trainer. "Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man wegkommt von irgendwelchen Namen, von großen Namen. Man muss sich Gedanken machen, für welchen Fußball Bayern München steht, welcher Trainer dazu passt", sagte der ehemalige Kapitän des deutschen Rekordmeisters in seiner "Kahnalyse" in der "Goalplay Arena" in Frankfurt.
Kahn soll nach dem Vertragsende von Karl-Heinz Rummenigge am 31. Dezember 2021 dessen Nachfolger werden, bereits ab Januar wird der "Titan" als Vorstandsmitglied "angelernt". Nach der Trennung von Niko Kovac fordert er nun Geduld bei der Trainersuche. "Man möchte einen Trainer, der eine Ära prägen kann. Das kann man nicht so aus der Hüfte schießen, irgendwelche Namen in die Landschaft blasen. Das muss man sich gut überlegen!"
Von der Philosophie des künftigen Münchner Trainers hat Kahn eindeutige Vorstellungen. Die Zuschauer wollten ein attraktives Fußballspiel sehen: "Das gehört zur Philosophie des FC Bayern. Dominant, attraktiv, nach vorne, dass man Dinge erkennt, was das technische Niveau und die Geschwindigkeit angeht, die man bei anderen Mannschaften nicht sieht. Da sind die Erwartungen größer geworden und damit auch an den Trainer, der auch diesen Fußball spielen lassen muss." 
Unter Kovac, ergänzte Kahn, habe man dagegen "zum Schluss wenig Inspiratives gesehen, dass es einen im Stadion mal von den Sitzen reißt und grandioser Fußball gespielt wird". Es habe sich in den vergangenen Wochen "angedeutet, dass die Mannschaft nicht mehr das gezeigt hat, was sie eigentlich zeigen kann". In die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger für Kovac ist Kahn nicht eingebunden.



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