Kahun über WM-Entscheidung: "Hatte fünf Minuten"

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Kahun über WM-Entscheidung: "Hatte fünf Minuten"
Kahun über WM-Entscheidung: "Hatte fünf Minuten"

Die deutsche Eishockey-Mannschaft begeisterte bei der WM in Riga bereits mit tollen Siegen. (Alles Wichtige zur WM 2021)

Auch personell gibt es weitere gute Nachrichten: Mit Dominik Kahun verstärkt ein NHL-Profi das DEB-Team im weitern Turnierverlauf. (Eishockey-WM: Deutschland - Finnland, Samstag ab 19 Uhr LIVE im TV und Stream)

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Der 25-Jährige hat eine stressige Reise nach Riga hinter sich gebracht und befindet sich derzeit in Einzelisolation. "Vor zwei Tagen haben wir (Edmonton Oilers, Anm. d. Red.) noch in Winnipeg das vierte Spiel der Playoff-Serie absolviert. Leider sind wir ziemlich frühzeitig ausgeschieden. Das hätte so keiner erwartet", erklärte Kahun im Gespräch mit SPORT1.

Kahun hatte fünf Minuten für die WM-Entscheidung

Kurz nach der Partie erfolgte der Kontakt mit der deutschen Nationalmannschaft. "Wir haben das Tor in der Overtime bekommen und fünf Minuten später hat mich der Toni (Söderholm, Anm. d. Red.) angerufen und dann ging alles ganz schnell. Ich hatte vielleicht fünf Minuten", sagte Kahun über den Austausch mit dem Bundestrainer.

"Bis wir in Edmonton zurück waren, war es fünf Uhr morgens. Ich musste mich dann kurzfristig entscheiden, ob ich zur WM komme oder nicht. Ich habe mich dann dafür entschieden, dass ich fliegen werde", erläuterte Kahun. "Ich war um sechs Uhr Zuhause, habe nur schnell die Sache gepackt und war um neun Uhr am Flughafen. Es war ziemlich stressig."

Schwer gefallen sei ihm die Entscheidung zur WM nachzureisen nicht. "Ich wusste, wenn alles klappt und ich mit der Quarantäne und den negativen Tests noch zu ein paar Spielen kommen werde, dann will ich auf jeden Fall kommen", stellte Kahun klar und ergänzte: "Jeder, der mich kennt, weiß, dass es eine Ehre für mich ist und ich spiele sehr, sehr gerne für Deutschland."

Kahun: Eingewöhnung ins DEB-Team wird schnell gehen

Trotz der kurzfristigen Reise zur WM erwartet der Center keine Probleme, sich in die deutsche Mannschaft einzufinden: "Ich kenne die Jungs alle so gut, sie kennen mich. Das wird ziemlich schnell gehen, bis wir uns wieder aneinander gewöhnt haben."

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Kahun freue sich, "so schnell wie möglich auf das Eis" zu kommen. Ob er erst gegen Lettland (01.06.) oder bereits gegen die USA (31.05.) mitwirken kann, steht final noch nicht fest.

Kahuns Oilers-Teamkollege Leon Draisaitl hingegen wird nicht nach Riga nachreisen. "Beim Leon war es aber auch etwas anders. Er hat die letzten zwei Spiele gemacht und hat sehr viel gespielt. Deswegen war es bei ihm eine andere Situation", erklärte Kahun die Situation.

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