"Kameradenschwein": Empörung nach Klinsmanns Flucht

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Der unrühmliche Abgang von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC am vergangenen Dienstag war auch beim CHECK24 Doppelpass Gesprächsthema.

Für den früheren Hertha-Star Axel Kruse ist das Verhalten des früheren Bundestrainers inakzeptabel. "Nur weil man sich nicht einig geworden ist, dann zu sagen ich haue in den Sack geht für mich gar nicht", findet Kruse.

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Kruse, der heute als Geschäftsführer einer Film- und Fernsehproduktionsfirma in Berlin arbeitet, redet sich bei Klinsmann in Rage: "Unter Fußballern hätte man gesagt Kameradenschwein. Das ist verantwortungslos, das macht man nicht - egal was hinter den  Kulissen passiert ist. Die Art und Weise ist unterirdisch." 


Der Ex-Stürmer erzählt, wie er von Klinsmanns plötzlichen Abgang überrascht wurde. "Ich bin am Dienstag in mein Büro gefahren und wusste von nichts. Dann wurde ich angerufen, dass Jürgen Klinsmann via Facebook zurückgetreten sei. Ich hielt es für einen Scherz. Ich habe gedacht er wurde gehackt. Dann stimmte es wirklich." 

Rettig hinterfragt Windhorsts Rolle

Bis zu diesem Tag sei "von Chaos nichts zu spüren" gewesen, sagte Kruse. 

Klinsmann hatte wegen Differenzen mit den Klub-Verantwortlichen sein Engagement als Hertha-Coach jäh beendet. Seine Rückkehr in den Aufsichtsrat verhinderte dann Präsident Werner Gegenbauer. 

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Auch für den früheren DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig war "der Abgang natürlich fragwürdig".

Allerdings beschäftigt sich Rettig nicht nur mit Klinsmanns Rolle, sondern vor allem auch mit der von Investor Lars Windhorst. "Das ganze Konstrukt wirft für mich Fragen auf. Ich verstehe nicht, dass ein Investor die Ziele formuliert. Ein Investor hat natürlich keinen altruistischen Ansatz. Er will Geld verdienen."

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