Kaymer ehrlich: „Ich würde lügen, ...“

Kaymer ehrlich: „Ich würde lügen, ...“
Kaymer ehrlich: „Ich würde lügen, ...“

Der frühere Golf-Weltranglistenerste Martin Kaymer hat seinen Start bei der umstrittenen LIV Golf Invitational Series erneut verteidigt, den finanziellen Anreiz allerdings nicht bestritten.

„Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass Geld kein Motivator wäre. Natürlich verdienen wir alle gern etwas mehr bei den Turnieren, das ist sehr menschlich“, sagte der 37-Jährige aus Mettmann bei Sky Sports UK.

Man müsse aber verstehen, "in welcher Phase meiner Karriere ich mich befinde", äußerte Kaymer weiter. Er würde "gern gegen die Besten der Welt spielen, aber ich kann es nicht". Der zweimalige Major-Gewinner wartet seit acht Jahren auf einen Turniersieg, im Ranking wird er nur noch auf Position 215 geführt, derzeit hat er keine volle PGA-Tourkarte.

Kaymer: Modus „sehr fair“

Die neue Serie, die mit saudi-arabischem Geld finanziert wird, sei „aufregend“, führte Kaymer aus. Der Modus sei „sehr fair“, weil alle Spieler gleichzeitig im Einsatz seien.

Das erste Turnier steigt von Freitag bis Sonntag im Londoner Centurion Club. Das Event ist mit 25 Millionen Dollar Preisgeld dotiert, selbst der Letzte der 48 Teilnehmer bekommt noch 120.000 Dollar, einen Cut gibt es nicht.

Die neue Serie steht in Konkurrenz zur PGA-Tour und der DP World Tour (ehemals European Tour). Weltranglistenpunkte sind nicht zu gewinnen. Dennoch haben zahlreiche Stars zugesagt.

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