Strenge Regeln für Olympia-Besucher

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Strenge Regeln für Olympia-Besucher
Strenge Regeln für Olympia-Besucher

Jubelnde Fans in inniger Umarmung, singende Anhänger auf den Tribünen: Nach 15 Monaten Pandemie sind die Bilder, die von der Fußball-EM um die Welt gehen, gewöhnungsbedürftig. Bei den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) wird es sie nicht geben. "In Europa sind die Stadien voller Feierlichkeiten", sagte Seiko Hashimoto, Chefin des Organisationskomitees der Sommerspiele: "Leider können wir das nicht tun."

Um die Sicherheit von Olympia zu gewährleisten, müssten eben diese Feierlichkeiten "unterdrückt werden", betonte Hashimoto. Dafür sollen strenge Regeln sorgen, die die Organisatoren am Mittwoch bekannt gaben. So dürfen die maximal 10.000 heimischen Fans, die pro Wettkampf zugelassen sind, nicht jubeln oder "direkten Kontakt zu anderen Zuschauern aufnehmen", Alkohol gibt es nicht. Nach dem Ende der Wettkämpfe sollen die Sportstätten sofort verlassen werden.

Die Besucher dürfen die Athletinnen und Athleten auch nicht um Autogramme bitten, "verbale Unterstützung auszudrücken" ist ebenso untersagt wie "jede Form des Jubels, der eine Menschenmenge erzeugen könnte". Bereits beim Einlass soll streng kontrolliert werden. Die Temperatur der Fans wird vor dem Betreten der Sportstätte gemessen, eine Maske ist Pflicht. Sollte nach der Messung kein Zutritt möglich sein, wird den Zuschauern das Ticket nicht zurückerstattet.

Erst am Montag hatten die Organisatoren bekannt gegeben, dass zu den Olympischen Spielen maximal 10.000 einheimische Zuschauer pro Sportstätte zugelassen werden. Sollten die Infektionszahlen jedoch steigen, könnten die Spiele auch hinter verschlossenen Türen stattfinden.

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