"Kein gutes Bild": Trainer-Boss kritisiert Klinsmann - und Hertha

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Der Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL), Lutz Hangartner, hat den früheren Bundestrainer Jürgen Klinsmann für dessen plötzlichen Abgang beim Bundesligisten Hertha BSC kritisiert.

"Kein gutes Bild": Trainer-Boss kritisiert Klinsmann - und Hertha
"Kein gutes Bild": Trainer-Boss kritisiert Klinsmann - und Hertha

"So kann man seinen Abgang nicht vollführen, so kann man als Trainer mit einer Mannschaft und einem Verein nicht umgehen", sagte Hangartner im Interview mit dem Weser-Kurier.

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Klinsmann war im Februar nach nur 76 Tagen im Amt des Cheftrainers bei Hertha überraschend zurückgetreten. Seinen Abschied verkündete der frühere Weltklasse-Stürmer bei Facebook, der Verein wurde zunächst nicht informiert.

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Hangartner: "Klinsmann hat kein gutes Bild abgegeben"

"Von einer Sekunde auf die andere sagen: Das war's? Und tschüss? Das war kein gutes Bild, das der Trainer Klinsmann da abgegeben hat", sagte Hangartner.

Die Entscheidung, Klinsmann überhaupt zum Cheftrainer zu machen, habe Hangartner "von Beginn an für keine gute Lösung gehalten".

"Wenn ich einen Trainer verpflichte, muss ich im Vorfeld sehr gut recherchieren. Wie arbeitet er? Wie gibt er sich? Passt er überhaupt zum Verein", sagte Hangartner und äußerte damit auch Kritik an den Verantwortlichen um Manager Michael Preetz.

Inzwischen wurde Klinsmann bei der Hertha von Bruno Labbadia abgelöst. Interimsweise hatte sich der vorherige Co-Trainer Klinsmanns, Alexander Nouri, um die Mannschaft gekümmert. Die Hertha ging als 13. der Tabelle in die Bundesliga-Zwangspause.

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