Kein Sancho im Sommer? ManUnited-Boss will sparen

Sport1

Manchester United will wegen der Coronakrise auf Mega-Transfers verzichten.

Das kündete Klub-Boss Ed Woodward an.

"Niemand sollte sich Illusionen machen über das Ausmaß der Herausforderungen, die jeder im Fußball hat. Es wird wohl für keinen Klub "Business as usual" auf dem Transfermarkt in diesem Sommer geben - auch für uns nicht", sagte Woodward laut The Sun.

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Sancho wohl zu teuer für United

"Wie immer ist der Erfolg der Mannschaft unsere Priorität, aber wir müssen schauen, wie die Auswirkungen auf die gesamte Branche sind", ergänzte Woodward und nannte dabei den möglicherweise veränderten Zeitraum des Transferfensters und die finanziellen Folgen.


Woodward findet, dass "Spekulationen über Transfers einzelner Spieler für Hunderte Millionen Pfund in diesem Sommer die Realitäten, mit denen der Sport konfrontiert ist, zu ignorieren scheinen".

Damit könnte für United ein Transfer von Jadon Sancho von Borussia Dortmund vom Tisch sein. Dabei hatte die Sun zuletzt noch berichtet, dass sich die Verantwortlichen des Klubs mit dem 20-Jährigen über sämtliche Vertragsdetails bis hin zum Kleingedruckten einig sind- darunter die Vertragsdauer, Gehalt, mögliche Bonuszahlungen und eine astronomische Ausstiegsklausel.

Allerdings stünde die Einigung mit Dortmund noch aus.

BVB-Geschäftsführer Watzke betonte: "Klar sagen kann ich, dass selbst die ganz reichen Klubs trotz der existenziellen Krise jetzt nicht glauben müssen, dass sie bei uns auf Schnäppchen-Tour gehen können. Wir müssen niemanden unter Wert verkaufen."

In England wird damit gerechnet, dass ManUnited für einen Sancho-Transfer den englischen Ablöserekord brechen müsste: Diesen hatte der Rekordmeister selbst 2016 mit der 105-Millionen-Euro-Verpflichtung von Paul Pogba aufgestellt.

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