Keine Journalisten und nur wenige Fotografen bei MotoGP-Rennen erlaubt

Gerald Dirnbeck
motorsport.com

Wenn die MotoGP-Saison am 19. Juli in Jerez de la Frontera beginnen wird, werden im Fahrerlager strenge Sicherheitsvorkehrungen herrschen. Chefarzt Angel Charte hat jüngst das Protokoll dargelegt und festgehalten, dass für die Motorrad-WM "zu viel" auf dem Spiel steht.

Man will unter allen Umständen vermeiden, dass sich das Coronavirus im Fahrerlager ausbreiten kann. Sollten vereinzelte Fälle auftreten, will man sofort Maßnahmen ergreifen. Das Rennwochenende soll trotzdem fortgesetzt werden.

Zu den Maßnahmen zählt eine Reduzierung des zugelassenen Personals. Ein MotoGP-Werksteam darf 45 Mitarbeiter an die Strecke bringen, ein Satellitenteam 25. Die kleineren Privatteams in den Klassen Moto2 und Moto3 sind auf zwölf Personen beschränkt.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Medienvertreter und Journalisten werden das Paddock nicht betreten dürfen, wie die Dorna nun in einer Aussendung bestätigt hat: "Wir verstehen, dass das ein herber Rückschlag ist, aber es gibt behördliche Beschränkungen."

Dicht an dicht gedrängte Fotografen wird es ebenfalls nicht geben

Dicht an dicht gedrängte Fotografen wird es ebenfalls nicht geben <span class="copyright">GP-Fever.de</span>
Dicht an dicht gedrängte Fotografen wird es ebenfalls nicht geben GP-Fever.de

GP-Fever.de

"Wir bekommen für die Durchführung der Rennen nur grünes Licht, wenn wir diese Auflagen einhalten. Unsere oberste Priorität ist es, sobald wie möglich wieder Rennen zu fahren", heißt es in der Begründung.

Pressekonferenzen und Gesprächsrunden mit Fahrern will man zum Beispiel über Zoom ermöglichen, damit Journalisten direkt Fragen stellen können. Im Zuge des Lockdowns hat das schon bei mehreren Teams stattgefunden.

Es werden einige wenige Fotografen an der Rennstrecke zugelassen sein. Diese wurden ausgewählt, um "die meisten Regionen und Nachrichtenkanäle" abzudecken. Die Dorna wird ebenfalls Fotografen vor Ort haben und will auf Anfrage Fotos zur Verfügung stellen.

Diese Einschränkungen bezüglich Journalisten und Fotografen gilt Stand heute für alle Rennen. Ebenso sind für die Rennen keine Zuschauer auf den Tribünen zugelassen. Ob es Lockerungen dieser Maßnahmen geben wird, werden die kommenden Wochen zeigen.

Mit Bildmaterial von Repsol Media.

Lesen Sie auch