Keine zweite Operation bei Dreßen - Comeback bei WM?

SID
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Ski-Rennläufer Thomas Dreßen bleibt eine zweite Operation an der Hüfte vorerst erspart.

Diese Entscheidung habe der 27 Jahre alte Abfahrtsspezialist "übereinstimmend" mit dem medizinischen Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) getroffen, sagte DSV-Sprecher Ralph Eder auf SID-Anfrage.

Einem ersten Eingriff am linken Hüftgelenk hatte sich Dreßen am vergangenen Donnerstag unterzogen.

Thomas Dreßen: Kaum Chancen auf Kitzbühel

Ein Comeback rechtzeitig zu den alpinen Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d'Ampezzo (8. bis 21. Februar) erscheint damit nach wie vor möglich, wenn auch nicht sicher.

Den Auftakt der Abfahrer am 12. Dezember in Val d'Isere wird Dreßen aber ebenso verpassen wie voraussichtlich das Rennen in Kitzbühel (23. Januar), wo er 2018 gewonnen hatte. Vor der WM findet noch die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen statt (5. Februar).

Bei einer zweiten Operation wäre dem besten deutschen Ski-Rennläufer ein freier Gelenkkörper entfernt worden. Nach der Erörterung der verschiedenen Möglichkeiten habe man sich aber darauf geeinigt, dass Dreßen demnächst in eine Reha-Phase mit physiotherapeutischen Maßnahmen einsteige, sagte Eder. Beim ersten Eingriff war zunächst das natürliche Gelenkrelief wiederhergestellt worden.