Ken Block fährt Extreme-E-Prototyp bei letzter Etappe der Rallye Dakar 2020

Alex Kalinauckas
motorsport.com

Elektrofahrzeuge beziehungsweise Hybridfahrzeuge sind auch bei der Rallye Dakar ein Thema. Beim Shakedown war der Prototyp "Odyssey 21" mit Guerlain Chicherit am Steuer unterwegs und vermittelte einen Blick in die Zukunft des Offroadsports. Dieses Fahrzeug wurde für die neue Rennserie "Extreme E" entwickelt, die ab 2021 ausgetragen werden soll.

Bei der finalen Dakar-Etappe am 17. Januar in Saudi-Arabien wird dieses Elektro-SUV erneut zu sehen sein. Ken Block wird dieses Auto fahren und auf dem Weg Richtung Al-Qiddiya in einer eigenen Kategorie antreten, die Elektromotorräder, Elektrotrucks und Hybridautos umfasst. Es wird ein Showrun mit diesem neuen Prototypen sein.

"Ich war schon immer an der Dakar interessiert", sagt Block zu seinem Einsatz in Saudi-Arabien. "Für mich ist es eine tolle Möglichkeit, um zu sehen, was dieses Rennen so besonders macht. Ich schätze es sehr, dass ich von Extreme E eingeladen worden bin." Es gab in jüngerer Vergangenheit bereits ein Elektroauto, das die komplette Rallye Dakar bestritten hat.

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"Wir fördern für die Zukunft die Teilname von Hybrid und Elektrofahrzeugen", sagt Dakar-Direktor David Castera. "Wir haben das Ziel, für diese Fahrzeuge eine eigene Klasse einzuführen. Die Präsenz von Extreme E überzeugt uns, dass wir mit diesem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Es ermutigt uns, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben schneller in zukünftige Dakars zu implementieren."

Die Extreme E ist für 2021 als eigene Rennserie geplant. Die Macher hinter dem Projekt kommen aus der Formel E rund um Alejandro Agag. Der vorläufige Rennkalender für die Premierensaison sieht Veranstaltungen im Senegal, in Saudi-Arabien, in Nepal, Grönland und Brasilien vor. Mögliche Teilnehmer sind unter anderem Sebastien Ogier, Timo Scheider und Loic Duval.

Mit Bildmaterial von Extreme E.

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