Kenia-Rallye: Ogier holt Sieg nach Aufholjagd

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Kenia-Rallye: Ogier holt Sieg nach Aufholjagd
Kenia-Rallye: Ogier holt Sieg nach Aufholjagd

Weltmeister Sebastien Ogier hat bei der Rückkehr der Rallye-WM nach Kenia einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Möglich wurde das durch einen langen Atem und eine starke Aufholjagd des Franzosen, am Sonntagmittag war der Sieg perfekt: Nach 18 Wertungsprüfungen lag Ogier knapp 22 Sekunden vor seinem Toyota-Markenkollegen Takamoto Katsuta aus Japan. Der Este Ott Tänak (Hyundai) lag als Dritter mehr als eine Minute zurück.

Dabei schien ein Sieg für Ogier in Kenia am Freitag schon außer Reichweite: Sein Toyota verlor Öl, Ogier fiel um mehr als zwei Minuten zurück, bis Samstagabend kämpfte sich der Franzose aber wieder auf Rang drei vor. Am Wochenende hielt er sich insgesamt schadlos, zahlreiche Konkurrenten fielen auf der fordernden Schotter-Rallye dagegen aus oder zurück.

Am Sonntagmorgen galt das dann auch für den bis dahin deutlich führenden Thierry Neuville. Am Hyundai des Belgiers brach die rechte Hinterradaufhängung, Neuville musste aufgeben. Damit baut Ogier die Führung im WM-Klassement trotz des frühen Rückschlags sogar aus. Denn auch der Waliser Elfyn Evans (Toyota), erster Verfolger Ogiers, war nach einem Bruch der Aufhängung schon am Freitag zurückgefallen.

Nach sechs von zwölf Rallyes liegt Ogier mit nun 133 Punkten an der Spitze, Evans (99) und Neuville (77) folgen mit deutlichem Rückstand.

Die "Safari Rallye" in Ostafrika gilt als eine der härtesten der Welt. Erstmals seit 2002 gehört der Klassiker wieder zum WM-Kalender, die geplante Rückkehr schon im vergangenen Jahr war aufgrund der Pandemie nicht möglich.

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