Kevin Kuranyi tritt gegen Bundestrainer Löw nach

Kevin Kuranyi hat auch nach seinem Karriereende das unrühmliche Ende seiner Zeit als deutscher Nationalspieler nicht überwunden. Er kann sich einen Seitenhieb gegen Bundestrainer Jogi Löw nicht verkneifen.

Kevin Kuranyi hat seine Karriere als Fußballprofi beendet

“Herr Löw hat seine Art zu entscheiden und die muss man akzeptieren. Bei einigen wird ein Auge zugedrückt, bei anderen nicht. Ich habe mich entschuldigt, mehr konnte ich nicht tun. Vielleicht 50 Tore in einer Saison schießen. Aber ich glaube, auch das hätte nichts mehr geändert”, sagte Kuranyi bei Sportbuzzer.

Trainer-Laufbahn? Kuranyi erklärt Zukunftspläne

Im Herbst 2008 war Kuranyis DFB-Karriere abrubt beendet worden. Nachdem er nicht für das WM-Qualifikationsspiel gegen Russland nominiert worden war, hatte er das Dortmunder Westfalenstadion in der Halbzeitpause fluchtartig verlassen.

Stadionflucht verfolgt Kuranyi bis heute

“Das verfolgt mich bis heute. Es war eine Extremsituation für mich damals. Dennoch war es ein Fehler. Ich habe das bereut, mich ja auch mehrfach und aufrichtig dafür entschuldigt – und sehr viel daraus gelernt”, so Kuranyi.

Dass seine Laufbahn immer mit diesem Ereignis in Verbindung gebracht wurde, stört den ehemaligen Topstürmer.

“Diese Stadionflucht ist das, was den Leuten scheinbar über mich im Kopf hängen geblieben ist. Und das ist schade, weil es ja doch noch ein bisschen mehr gab in meiner Karriere”, sagte Kuranyi.

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