Kimi Räikkönen: So bereitet sich der "Iceman" auf neue Strecken vor

Maria Reyer
·Lesedauer: 2 Min.

Kimi Räikkönen ist kein Freund von leeren Testkilometern. Der Simulator von Alfa Romeo in Hinwil sei daher auch noch nicht sehr häufig verwendet worden, glaubt der "Iceman". Er selbst setzt beim Erlernen neuer Strecken, wie etwa Portimao, sowieso lieber auf eine andere bewährte Methode.

"Ich glaube nicht, dass wir die Strecke [im Simulator] in der Fabrik haben. Der ist noch recht neu und wurde noch nicht sehr oft verwendet", schildert der Finne vor dem Portugal-Wochenende knapp. Er ist bekannt dafür, Simulatoren grundsätzlich eher zu meiden.

Wie hat sich der erfahrenste aller Piloten dann auf die Herausforderung in Portimao vorbereitet? Ein "paar Videos" habe er sich angesehen. Über einen Trackwalk, den Räikkönen auf bekannten Strecken an Donnerstagen normalerweise gerne schwänzt, "debattiere er" noch.

"Mal sehen, vielleicht werde ich [die Strecke] noch abgehen. Der Kurs sieht recht interessant aus. Ein paar Ecken sehen ganz knifflig aus", merkt der Finne an. Er freut sich, dass die Formel 1 auf neuen Strecken fährt in dieser Saison. "Es sieht ein wenig schwierig zum Überholen aus", ist ihm aufgefallen.

"Man wird schon überholen können, wenn man einen massiven Reifenvorteil hat oder das andere Auto sehr langsam ist." Aber generell rechne er nicht mit sehr vielen Überholmanövern. "Wir haben das aber auch in Mugello gesagt und dann gab es dort rote Flaggen und es wurde doch noch recht spannend."

<span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Mark Sutton / Motorsport Images

Mark Sutton / Motorsport Images

In seiner langen Karriere ist Räikkönen laut der Datenbank Forix bereits auf 33 Rennstrecken ein Formel-1-Rennen gefahren - Portimao wird Nummer 34 sein. "Nach so vielen Jahren ist man natürlich auf vielen Strecken gefahren, aber am Ende sind es dann doch immer die gleichen. Neue Strecken sind immer interessant."

Es sei laut dem Finnen keine "schlechte Idee", neue Strecken auszuprobieren. "Auch wenn es überall schwierig ist zu überholen, hoffentlich wird es mit den zukünftigen Autos einfacher werden, [dem Vordermann] zu folgen. Dann ist es auch egal, auf welcher Strecke du fährst."

Räikkönen begrüßt dennoch den abwechslungsreichen Kalender in diesem Jahr. "Es ist der perfekte Zeitpunkt, um auf anderen Strecken zu fahren." Allerdings hätte er noch einen Wunsch: "Ich habe die Strecken in England immer gemocht, wie etwa Donington Park. Es wäre schön, wenn wir dort fahren würden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.