SPD-Politiker kritisiert Leipzig-Spiel

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Die Austragung des Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League zwischen RB Leipzig und dem FC Liverpool in Budapest stößt in der deutschen Politik auf Kritik.

"Es wäre ein stärkeres Signal gewesen, wenn man gesagt hätte, dass dieses Spiel verschoben wird, das fällt aus. Das ist auch mal verzichtbar an dieser Stelle. Der Wettbewerb darf da nicht an erster Stelle stehen", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv.

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Er wisse zwar, mit "welcher Vorsicht" die Vereine agierten und dass sehr viel getestet würde.

Aber: "Der Fußball muss sich schon fragen, ob man hier den Bezug zur Realität nicht verliert. Alle sind in Einschränkungen und jetzt verlegen wir ein Spiel mal eben quer durch Europa. Die Mannschaften jetten durch Europa. Ich glaube, das ist kein gutes Signal."

Die Sachsen können das Duell mit Liverpool und Teammanager Jürgen Klopp wegen der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen des Bundes nicht im heimischen Stadion austragen.

Der Gegner darf wegen der in Großbritannien verbreiteten B.117-Mutation des Coronavirus nicht nach Deutschland einreisen. Das Spiel findet nun am 16. Februar in der Puskas Arena in Budapest statt.