Klinsmann bedauert Aus als US-Coach: "Hätten den Job erledigt"

SID
Klinsmann bedauert Aus als US-Coach: "Hätten den Job erledigt"
Klinsmann bedauert Aus als US-Coach: "Hätten den Job erledigt"

Die USA hätten nach Ansicht von Jürgen Klinsmann mit ihm als Nationaltrainer die Qualifikation für die Fußball-WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) noch geschafft. "Das Team war in der Spur. Wir hätten die ersten Niederlagen geschluckt, weiter gemacht und den Job erledigt", sagte der ehemalige Bundestrainer dem US-Magazin Sports Illustrated.
Klinsmann war im November 2016 als Nationaltrainer der USA beurlaubt worden, nachdem der Auftakt der WM-Qualifikation durch Niederlagen gegen Mexiko (1:2) und Costa Rica (0:4) misslungen war. Die USA verpasste daraufhin unter seinem Nachfolger Bruce Arena die Qualifikation.
"Man bildet das Gerüst eines Team zwischen zwei Weltmeisterschaften. Wir hatten unser Gerüst noch nicht gefunden. Als wir zweimal verloren, waren wir noch in dem Prozess. Entschuldigung, wir haben zwei Spiele verloren! Da wurde der Verband emotional. Aber sie haben ihre Entscheidung getroffen - kein Problem", sagte der 53-Jährige.
Dem US-Team traut Klinsmann schon 2022 das Erreichen des WM-Halbfinals zu. "Man braucht ein Gerüst von sieben, acht Spielern auf dem Level Christian Pulisic, die bei einem Topklub in Europa spielen", sagte Klinsmann über den Profi von Borussia Dortmund: "Einfach wird das nicht."
Eine baldige Rückkehr auf den Trainerstuhl hält Klinsmann, der bei der WM als Experte für den britischen TV-Sender BBC im Einsatz sein wird, für möglich. Ein Engagement in der nordamerikanischen Profiliga MLS schloss er aus, vielmehr peilt er einen erneuten Job als Nationaltrainer an. Anfragen habe er bereits erhalten, das richtige Team sei aber noch nicht dabei gewesen.




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