"Kein Full-Time-Job": So erklärt Klinsmann seinen Job bei Hertha

SPORT1, Sportinformationsdienst
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Jürgen Klinsmann kehrt in die Bundesliga zurück. Der Ex-Nationaltrainer erhält einen Posten bei Hertha BSC.

Im Zuge eines erneuten Anteilserwerbs von Investor Lars Windhorst erhält der Ex-Bundestrainer demnach einen Sitz im Aufsichtsrat der Berliner. Dieser besteht aus neun Sitzen.


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Erst im Sommer erwarb Windhorst 37,5 Prozent der Anteile an der KgaA. Auf die gezahlten 125 Millionen Euro legt der Unternehmer nun weitere 100 Millionen Euro drauf. Er hält dann 49,9 Prozent der Anteile.

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"Ich freue mich, ab sofort Teil des spannendsten Fußball-Projektes in Europa zu sein", sagte Klinsmann. Er würde mit Hertha emotional viel verbinden. "Bei allen Gesprächen mit Lars Windhorst habe ich die Begeisterung, den Elan und das Vertrauen der Verantwortlichen gespürt", sagte der frühere Profi.

"Für mich ist es kein Full-Time-Job. Ich werde weiter in Kalifornien wohnen, werde aber natürlich öfter in Berlin sein", sagte Klinsmann bei Sky: "Ich werde dem Klub mein Netzwerk und meinen Input zur Verfügung stellen. Ich werde mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es liegt am Klub, wie oft sie das nutzen wollen."

Hertha will in die Champions League

Windhorst und Klinsmann sollen sich gut verstehen, außerdem ist der ehemalige Stürmer Mitglied bei der Hertha. Klinsmanns Vater war großer Fan der alten Dame.


Eine weitere Verbindung: Klinsmanns Sohn Jonathan spielte von 2017 von 2019 für die Berliner. Der Torhüter kam aber nur auf einen Profieinsatz und spielt derzeit beim FC St. Gallen.

In seiner Rolle als Aufsichtsrat wird Klinsmann die Geschicke der Klubführung begutachten. Langfristig soll mit den Windhorst-Millionen ein Champions-League-Standort in Berlin entstehen.

Während Windhorst erklärte, man werde mit Klinsmann "in eine noch erfolgreichere Zukunft" gehen, begrüßte auch Preetz die Personalie. Er habe Klinsmann als jemanden kennengelernt, "der ebenso wie wir zukunftsorientiert Dinge voranbringen möchte."

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