Klinsmann: "Hätte USA ins WM-Halbfinale führen können"

SPORT1
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Jürgen Klinsmann sieht die Nationalmannschaft der USA seit dem Verpassen der WM 2018 in einer schweren Krise.

"Das, was in den vergangenen zwei, drei Jahren passiert ist, stimmt mich sehr traurig", sagte der Coach von Hertha BSC bei ESPN.


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Zwischen 2011 und 2016 trainierte der Ex-Bundestrainer selbst die US-Auswahl.

"Die Mannschaft hätte nach Russland gehört. Sie gehört einfach zur WM", erläuterte Klinsmann weiter: "Die Qualifikation war doch eigentlich schon geschafft. Und dann passierte das große Desaster in Trinidad, mit dem niemand gerechnet hätte."

USA scheitern in Trinidad und Tobago

Die USA verloren seinerzeit unter dem mittlerweile entlassenen Trainer Bruce Arena am letzten Spieltag in Trinidad und Tobago verloren und verpasste damit die sicher geglaubte Teilnahme an der WM in Russland.

Dabei hätte das Team - unter seiner Leitung - in Russland für Furore sorgen können, meint Klinsmann: "Ich hätte das Team in Russland unter die besten Acht, vielleicht sogar bis ins Halbfinale führen können."

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Klinsmann nach Blamage entlassen

Der heutige Hertha-Coach selbst war allerdings ebenfalls nicht ganz schuldlos am Scheitern in der WM-Qualifikation.

Vor seiner Entlassung verloren die USA die ersten beiden Spiele (1:2 gegen Mexiko und 0:4 in Costa Rica). Nach der Pleite in Costa Rica, der höchsten Quali-Niederlage in der Verbandsgeschichte seit 1957, trennte sich der US-Verband von Klinsmann.


Angesichts der schwierigen Situation nun beneidet er den jetzigen Nationaltrainer Gregg Berhalter keineswegs: "Das Ausscheiden warf das gesamte Projekt der Nationalmannschaft um viele Jahre zurück. Denn jetzt mangelt es am Glauben und am Enthusiasmus. Es ist ein sehr schwieriger Job für Gregg Berhalter, das gesamte Projekt jetzt wieder aufzubauen."

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Klinsmann ist erst vor wenigen Wochen auf die Trainerbank zurückgekehrt und soll Hertha BSC langfristig in den Europapokal führen. 

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