Was Klopp am Löw-Rücktritt ärgerte

SID
·Lesedauer: 2 Min.
Was Klopp am Löw-Rücktritt ärgerte
Was Klopp am Löw-Rücktritt ärgerte

Jürgen Klopp steht auch im Falle eines Rauswurfs beim FC Liverpool nicht für das Amt des Bundestrainers bereit.

"Dass ich so oft gefragt wurde, ist ja erstmal eine Ehre", sagte der Teammanager des englischen Meisters im Sky-Interview, "aber nein! Ich habe ja einen Vertrag, und selbst wenn Liverpool mich jetzt rausschmeißen würde, wenn meine Zeit dann hier rum ist, dann werde ich ganz sicher ein Jahr Pause machen. Das ist auch klar. Also funktioniert es einfach nicht."

Klopp gilt vor allem bei den Fans als absoluter Wunschkandidat für die Nachfolge von Joachim Löw, der am Dienstag überraschend seinen Rücktritt nach der EM im kommenden Sommer erklärt hatte. "Jetzt wird ein neuer Trainer kommen, und wenn der 2022 und 2024 erfolgreich ist, dann wird nach mir kein Hahn krähen", sagte Klopp: "Und das ist dann auch gut so."

Löw-Rücktritt für EM "kein Problem"

Der frühere Dortmunder Meistercoach wollte daher auch nicht verraten, ob und was ihn generell am Bundestrainer-Amt reizen würde. "Alles, was ich dazu sagen würde, würde gegen mich verwendet und mir irgendwann aufs Brot geschmiert werden", sagte Klopp: "Den aktuellen Job mache ich mit allem, was ich habe. Es sind keine Ressourcen frei, um mich irgendwo anders hin zu träumen."

Den Zeitpunkt der Löw-Entscheidung empfindet Klopp als unproblematisch. "Für das Turnier ist es kein Problem, ganz bestimmt nicht", sagte der 53-Jährige.

Was Klopp am Löw-Rücktritt ärgerte

Außerdem habe der Deutschen Fußball-Bund (DFB) "jetzt Zeit, sich Gedanken zu machen".

Von Löws Aus im Sommer hatte Klopp nach dem Training in Liverpool durch eine Laufnachricht im TV erfahren. "Ich habe nur gedacht: 'Danke, dass du es an dem Tag gemacht hast, an dem wir Pressekonferenz haben.' Dass mich dann auch tatsächlich jeder danach fragen kann", erzählte Klopp: "Was dann auch jeder getan hat."