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Knauff-Entscheidung gefallen
Knauff-Entscheidung gefallen

50 Sekunden war das Europa-League-Halbfinale alt, da jubelte Eintracht Frankfurt bereits über den Führungstreffer bei West Ham United. (So war es im Hexenkessel von West Ham)

Eine Traumflanke von Rafael Borré fand Ansgar Knauff und der rechte Flügelspieler ließ Alphonso Areola aus kürzester Distanz keine Chance - und dass ausgerechnet mit dem Kopf. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Im Training bekommt der Youngster noch Extra-Punkte dazu, weil er so selten einnickt. In einem Pflichtspiel gelingt es ihm nun kurioserweise zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit. „Fußball ist verrückt“, schmunzelte Trainer Oliver Glasner nach Abpfiff.

Knauff überragt auch gegen West Ham United

Der 20-Jährige überzeugte im London-Stadium aber nicht nur wegen seines Treffers. Knauff war vor allem im ersten Durchgang ein Zugpferd. Hätte er bei seiner zweiten Großchance etwas mehr Übersicht und Ruhe am Ball gehabt, wäre die Eintracht wohl mit einer Führung in die Kabine gegangen.

Die positiven Szenen bei der Leihgabe von Borussia Dortmund überwiegen dennoch, diese Entwicklung war so nicht vorhersehbar.

Im Winter schlug Sportvorstand Markus Krösche bei Borussia Dortmund zu und bewies den richtigen Riecher. Er holte den Offensivmann für 18 Monate - ohne Kaufoption - nach Frankfurt und schloss damit eine Dauer-Baustelle auf der rechten Seite.

Für die kommende Saison muss sich Krösche nach SPORT1-Informationen jedenfalls keine Gedanken machen. Knauff plant seinen bis Juni 2023 laufenden Leihvertrag bei den Hessen definitiv zu erfüllen.

Knauff-Leihe nach Frankfurt soll nicht abgebrochen werden

Es ist zwar davon auszugehen, dass bereits in diesem Sommer Anfragen anderer Klubs auf den Tisch kommen werden. Doch der Plan ist klar: Knauff will sich in Frankfurt weiterentwickeln, die positiven ersten Eindrücke bestätigen und noch konstanter werden.

Wie SPORT1 weiß, ist auch eine vorzeitige Rückkehr zum BVB ist für ihn kein Thema. Knauff fühlt sich bei der Eintracht aktuell bestens aufgehoben und gefördert. Er stand in 15 von 17 Pflichtspielen auf dem Feld, verpasste in den K.o.-Spielen der Europa League bislang keine (!) Minute und traf dreimal.

Der U21-Nationalspieler profitiert dabei auch von seinem bodenständigen Umfeld. Fehler werden klar und deutlich angesprochen, der Spieler selbst geht äußerst selbstkritisch mit sich um, er analysiert sich ganz genau. Knauff weiß um seine Defizite im Passspiel, das Zweikampfverhalten ist ebenfalls verbesserungswürdig.

Teilweise kommt der gebürtige Göttinger noch einen Schritt zu spät in die direkten Duelle, weshalb sich dann hinter ihm rasch Lücken auftun. Mit seinem Tempo (in der Spitze 34,79 km/h) kann Knauff zwar vieles reparieren, doch der Anspruch an sich selbst ist ein anderer.

Zukunftsfrage aktuell kein Thema bei Knauff

„Es ist wichtig, dass er bescheiden bleibt. Es ist aber gut für uns zu wissen, dass Ansgar auf einem guten Weg ist“, sagte Glasner nach dem 2:1-Sieg in London. Knauff nimmt die Ratschläge dankbar an und arbeitet hart an sich. Er wird zudem noch flexibler, als rechter Schienenspieler muss er sein Defensivdenken schulen.

Knauff kann möglicherweise in Zukunft auch die Position eines Rechtsverteidigers bekleiden, bietet somit noch mehr Optionen. Das wird nicht nur Edin Terzic, Technischer Direktor des BVB, interessieren, sondern auch Bundestrainer Hansi Flick.

Der größte Gewinner des Deals ist somit Knauff selbst. Ihm werden bei gleichbleibender Entwicklung alle Türen offenstehen. Durchstarten in Dortmund? Das wäre das Wunschszenario von Knauff. Ob die Eintracht einen festen Transfer stemmen könnte? Der BVB wird auch bei einem Jahr Restvertragslaufzeit noch immer viel Geld verlangen. Aber das ist Zukunftsmusik.

Knauff verrät: “Haben uns nochmal Barca-Spiel angeschaut“

Knauff blendet diese Themen daher aus und treibt seine eigene Entwicklung voran. Vor dem Herbst 2023 will er sich deshalb auch nicht mit seinem weiteren Werdegang beschäftigen. Viel lieber analysiert Knauff, was auf dem Platz passiert.

Er verriet etwa nach dem Erfolg in West Ham: „Wir haben uns davor die ersten Minuten von unserem Spiel in Barcelona angeschaut. Die Mannschaft wollte gleich wieder den ersten Angriff mit Volltempo nach vorne spielen und Druck machen. Mit unserem ersten Angriff machen wir dann auch gleich das 1:0. Das war natürlich ein super Start ins Spiel.“

Ob dieser Auswärtssieg wirklich für das Finale reicht, wird sich im Rückspiel entscheiden. Knauff will auch dann wieder eine tragende Rolle einnehmen und die Eintracht noch näher in Richtung Titelgewinn - und somit auch erstmalig in die 1992 reformierte Champions League - führen.

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