Gold vier und fünf: Kober und Bensusan nicht zu schlagen

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Sport1

Sprinterin Irmgard Bensusan und Kugelstoßerin Birgit Kober haben dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) bei der Para-WM der Leichtathleten in Dubai die Goldmedaillen Nummer vier und fünf beschert.

Drei Tage nach ihrem Sieg über 200 m triumphierte Bensusan (28) auch über 100 m, die in Südafrika geborene Leverkusenerin setzte sich am Dienstag in 12,86 Sekunden mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf die Niederländerin Marlene van Gansewinkel durch.

Kober mit Rekorweite

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Zuvor hatte bereits die 48 Jahre alte Kober mit der WM-Rekordweite von 11,19 Metern im Kugelstoßen gesiegt. "Auch wenn die Weite mich nicht zufrieden stimmt: Gold ist Gold, und Gold ist geil", sagte eine glückliche Kober nach ihrem bereits 14. Titel bei internationalen Wettkämpfen.

"Dieses Jahr war ich an der Schulter verletzt, und dann kam das mit den Augen dazu, daher ist das okay. Aber im Training habe ich immer 11,50, 11,60 m gestoßen, das willst du dann natürlich auch zeigen", sagte Kober. Die Athletin von der BSG Bad Oeynhausen hat nur noch auf einem Auge eine Sehkraft von zehn Prozent.


Juliane Mogge wurde im gleichen Wettkampf Vierte und erreichte damit einen Qualifikationsplatz für die Paralympics 2020 in Tokio.

Enttäuscht waren die beiden sitzenden Kugelstoßerinnen: Marie Brämer-Skowronek verpasste als Fünfte die Tokio-Quali trotz Bestweite, Charleen Kosche wurde beim WM-Debüt Sechste.

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Für das Team des DBS hatten zuvor Johannes Floors über 100 m und Weitspringer Leon Schäfer Gold gewonnen. Zudem gab es Silber für Kugelstoßer Niko Kappel, Felix Streng holte über die 100 m Bronze.

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