Bei Kolasinac-Abgang: Heißt die Schalker Lösung Ricardo Rodríguez?

Andre Oechsner
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​ Noch in dieser Woche war mit einer Entscheidung in der Causa Sead Kolasinac zu rechnen. Doch aufgrund der stressigen Europa-League-Tage wird sich der Beschluss des Bosniers wohl noch bis zur kommenden Woche in die Länge ziehen. Es deutet sich ohnehin ein Abschied vom FC Schalke 04 an. Die Königsblauen haben offenbar mit Ricardo Rodríguez bereits ambitionierten Ersatz im Blick.


Kronfavorit auf eine Verpflichtung des Schalker Linksverteidigers Sead Kolasinac ist derzeit wohl Arsenal London. In den vergangenen Tagen war sowohl in- als auch ausländischen Medien zu entnehmen, dass der bosnische Nationalspieler kurz vor einem Wechsel zu den Gunners steht. Um die klaffende Lücke hinten links zu schließen, nimmt der FC Schalke einen mindestens gleichwertigen Ersatz ins Visier.

FC Ingolstadt 04 v VfL Wolfsburg - Bundesliga

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Nach Informationen von Funke Sport befindet sich Wolfsburgs Ricardo Rodríguez ganz oben auf der Wunschliste der Knappen. Der Schweizer Nationalspieler war in einer mehr als trostlosen Saison der Wölfe noch einer der Wenigen, der Leistungen zeigte, die einem Team aus der Bundesliga würdig waren. Vorteil: Der 24-Jährige mit chilenischen Wurzeln kann nicht nur auf der Linksverteidiger-Position eingesetzt werden, sondern spielte unter Ex-Trainer Valérien Ismaël auch regelmäßig in der Innenverteidigung.

Interessenten vor allem aus dem Ausland

Hinzu kommt Rodríguez‘ ausgefeilte Technik am ruhenden Ball. Der gebürtige Zürcher hat sich vor allem durch seine gefährlichen Standards auf dem internationalen Markt einen Namen gemacht. Fraglich ist nur, bei welchem Klub der 1,81 Meter große Linksfuß seine Zukunft sieht. Dass er in Wolfsburg über die Saison hinaus bleiben wird, gilt schon seit Längerem als ausgeschlossen. Zahlreiche Klubs aus dem Ausland locken mit attraktiven Offerten.

Neben Paris St. Germain hatte im vergangenen Winter vor allem Inter Mailand reges Interesse signalisiert. Dem Vernehmen nach verfügt Rodríguez in seinem aktuell noch bis 2019 datierten Vertrag über eine Ausstiegsklausel. Über die Höhe wurde zuletzt viel spekuliert - von 22 sowie 30 Millionen Euro war die Rede. Schalke müsste sich also strecken, um den Defensivallrounder an den Ernst-Kuzorra-Weg zu holen.

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