Kolasinac zu Arsenal? Schalke-Manager Heidel bleibt weiterhin gelassen

Andre Oechsner
90Min

​ Besonders in den vergangenen Tagen überschlugen sich im Poker um Sead Kolasinac die Ereignisse. Dem Vernehmen nach ist ein Wechsel zu Arsenal London am Saisonende bereits in trockenen Tüchern. Doch weder von den Gunners, noch vom FC Schalke 04 gab es bisher eine offizielle Bestätigung. In dieser Hinsicht gibt sich Sportvorstand Christian Heidel weiterhin gelassen.


Foto: Getty Images


Gegenüber bosnischen Medien soll der Vater von Sead Kolasinac unlängst bestätigt haben, dass sein Filius im kommenden Sommer für Arsenal London auflaufen wird. Demnach weilte der Nationalspieler bereits in der britischen Hauptstadt, um sich dort seine Rückennummer auszusuchen. Noch in dieser Woche soll die Entscheidung fallen, für welchen Klub sich Kolasinac am Ende entscheiden wird.  "Sead hat bei niemanden unterschrieben. Es stimmt, dass es Kontakt zu Arsenal gibt", so  Faik Kolašinac.


Was den endgültigen Beschluss Kolasinacs angeht, zeigt sich Sportvorstand Christian Heidel nach wie vor gelassen. „Wenn der Wechsel klar wäre, würde es ein Verein bestimmt offiziell bekannt geben“, sagte der Manager laut RevierSport, „ich bin sicher, dass die Beraterseite von Seo auch weiterhin mit offenen Karten spielt und uns entsprechend informieren würde.“ Da es bei Kolasinac nicht auf das größtmögliche Gehalt, sondern eher auf Wertschätzung ankomme, glaube Heidel weiterhin an einen Verbleib.

Beim vergangenen Spiel gegen Darmstadt (1:2) musste der FC Schalke 04 auf seinen Defensivstar verzichten, der mit muskulären Problemen zum Zuschauen verdammt war. Am Donnerstag (21.05 Uhr) steigt das Viertelfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam in der Europa League. Ob Kolasinac wieder mit von der Partie sein wird, ist noch unklar. „Wir hoffen, dass Seo zur Verfügung steht“, sagte Heidel.

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