Kombinierer Rießle Zweiter in Oslo

Sportinformationsdienst
Sport1

Team-Olympiasieger Fabian Rießle (Breitnau) hat beim Weltcup-Abschluss der Nordischen Kombinierer in Oslo noch einmal für eine deutsche Podestplatzierung gesorgt.

Der 29 Jahre alte Schwarzwälder musste sich am wegen der Coronakrise fast menschenleeren Holmenkollen nur Norwegens Dominator Jarl Magnus Riiber geschlagen geben und holte als Zweiter sein bestes Saisonergebnis.


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"Ich habe gedacht, ich haue nochmal alles rein. Das hat geklappt", sagte Rießle, der zuletzt Ende Dezember auf dem Podium gestanden hatte, im ZDF: "Es ist ein bisschen schade, dass die Saison jetzt schon rum ist. Gerade mein Heimweltcup in Schonach wäre richtig schön gewesen." Die am kommenden Wochenende geplanten Rennen im Schwarzwald waren wegen Schneemangels abgesagt worden, einen Ersatzausrichter fand der Weltverband FIS nicht. 

Riiber steigert Saisonrekord

Rießle lag im Ziel 54,1 Sekunden hinter dem überragenden Riiber, der mit seinem 14. Sieg im 17. Einzelrennen des Winters den Saisonrekord im Weltcup weiter steigerte. Als Gewinner des Gesamtweltcups stand der 22-Jährige bereits fest. Im Zielsprint verwies Rießle den Finnen Ilkka Herola (+54,8) auf Platz drei.

Rekord-Weltmeister Eric Frenzel (Geyer) als Sechster, Manuel Faißt (Baiersbronn) als Siebter sowie Terence Weber (Geyer) als Elfter sorgten für ein erneut gutes deutsches Mannschaftsergebnis. Die Staffel-Olympiasieger Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek (beide Oberstdorf) liefen nach schwachem Springen immerhin auf die Plätze 13 und 15 nach vorne.


Die Wettkämpfe in den drei nordischen Sparten - neben der Kombination noch der Spezial-Langlauf und das Spezialskispringen - finden bei den ansonsten bestens besuchten Holmenkollen-Spielen diesmal wegen der Coronakrise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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