Kommentar: Basketball auf dem Irrweg

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Die Zahl der Einschläge im Sport nimmt zu – wie in der allgemeinen Corona-Realität. Immer mehr Neuinfektionen gibt es, überall und Tag für Tag neue, prominente Namen. Cristiano Ronaldo, Matteo Guendouzi, Serge Gnabry, Schwimm-Olympiasiegerin Federica Pellegrini, bald ein Dutzend Radprofis beim Giro. Und jetzt auch sechs Team-Mitglieder von Alba Berlin. Ausgerechnet Basketball.

Denn anfangs war die Sportart neben Fußball der größte Hoffnungsträger, dass das soziale Leben auch unter der Bedrohung durch das Coronavirus weitergehen kann. Das Entertainment also, zu dem der Spitzensport ja gehört. Das Finalturnier um die deutsche Meisterschaft im Juni in München war ein voller Erfolg nicht nur für Meister Alba. Alle waren sich darin einig, dass die Veranstaltung ein schönes Beispiel dafür war, dass Sport infektionsfrei funktionieren kann. Wenn sich alle diszipliniert an die gleichen Regeln halten. Wenn alle die Gefahr ernst nehmen. Und wenn sich möglichst viel an einem Ort abspielt.

Der Basketball liefert negative Schlagzeilen

Nun liefert auch der Basketball negative Schlagzeilen. Genauer: die Euroleague, unter deren Dach auch der zweithöchste Wettbewerb des Kontinents stattfindet, der Eurocup. Statt über neue Formate nachzudenken, wie man Spieler und Trainer möglichst wenig in Gefahr bringt, wird kreuz und quer durch Europa gereist, als gäbe es gar keine Pandemie. Aus Risikogebieten in Risikogebiete, vor Tausenden Zuschauern, vor leeren Tribünen, je nachdem, was die Gesetze der jewei...

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