Kommentar: Coronavirus in Berlin: Hört auf die Schulen!

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Die Entscheidung war überfällig. Wenn am Montag die Schule wieder beginnt, weil die Herbstferien vorbei sind, werden alle Schulen der Stadt auf Gelb hochgestuft und starten nicht bei Grün, wie ursprünglich angedacht. Man muss sich das vorstellen wie bei einer Ampel – und Gelb bedeutet im Corona-Stufenplan für Berlins Schulen eben: Achtung!

Die Oberstufenschüler tragen nun Masken auch im Unterricht, im Lehrerzimmer ist dann der Mund-Nasen-Schutz verpflichtend, und insgesamt haben alle noch schärfer im Blick, dass Klassen und Lerngruppen getrennt bleiben. So soll es durch die erste Unterrichtswoche gehen, danach wird für jede Schule einzeln von Gesundheitsamt und Schulaufsicht entschieden, wie scharf die Maßnahmen vor Ort werden.

Denn anders als bei einer Ampel gibt es nicht eine, sondern zwei weitere Farben: Orange und Rot. Bei Orange trägt die gesamte Schulgemeinschaft Maske – auch im Unterricht, überall im Schulgebäude und sogar auf dem Pausenhof, wenn dort Stellen überdacht sind. Bei Rot kommt es zum „Unterricht im Alternativszenario“ – ein Teil der Schüler lernt zu Hause digital, der andere vor Ort in der Schule. Danach wird getauscht.

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Einige Schulen liegen in Vierteln, die sich zu Corona-Hotspots entwickelt haben

Es gibt in Berlin schon jetzt Schulen, bei denen es verantwortungslos ist, am Montag mit der Stufe Gelb zu beginnen. Sie liegen in Vierteln, die sich zu Corona-Hotspots entwickelt haben. Dort steige...

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