Kondo-Nissan GT-R nicht bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring 2020

Heiko Stritzke
motorsport.com

Der Nissan GT-R Nismo GT3 wird voraussichtlich bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring 2020 gar nicht vertreten sein. Nachdem KCMG bereits auf Porsche gewechselt ist, wird nun auch der Werkseinsatz mit Kondo Racing eingestellt. Zumindest für das Jahr 2020.

Grund ist natürlich die aktuelle COVID-19-Krise mit ihren Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Allerdings wird das Engagement - zumindest für den Moment - nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.

Kondo Racing verspricht, bei den Ausgaben 2021 und 2022 wieder in der "Grünen Hölle" dabei zu sein. "Wir werden mit unseren Vorbereitungen mit allen Sponsoren und Nismo fortfahren", sagt Teambesitzer Masahiko Kondo.

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Kondo Racing trat 2019 im ersten Jahr eines Dreijahresplans beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an und erzielte den neunten Platz. Bemerkenswert war außerdem ein zweiter Startplatz bei VLN3. Mit Yokohama-Reifen war man gut aufgestellt. Vom Technikpartner mcchip-dkr trennte man sich dennoch überraschend.

"Für das zweite Jahr hatten wir das Ziel, mit dem GT-R voll mitzumischen. Wir waren bestens vorbereitet", sagt Kondo. Dieses zweite Jahr wird nun 2021 sein, entsprechend ist der Einsatz bis 2022 verlängert.

Nissan hat sein internationales Sportwagenprogramm 2020 schon vor Corona aufgegeben, der werksseitige Start bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring bildet jedoch die Ausnahme.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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