Kontroversen und holpriger Start bei den Vancouver Titans

Fabian Sieroka
Sport1

Aufgrund der aktuellen Lage um COVID19 sahen sich die Vancouver Titans gezwungen ihr koreanisches Roster aufzugeben und sich wieder im nordamerikanischen Raum anzusiedeln. Nur drei Tage nach dieser Ankündigung verpflichtete die Organisation direkt ihre neue Besetzung. 

Holpriger Start für die Titans

Am ersten Wochenende in der Overwatch League musste das neue Roster gegen Florida Mayhem und Washington Justice ran und ging mit leeren Händen nach Hause. Von insgesamt sieben gespielten Maps gewann Vancouver lediglich Hollywood gegen die Justice. 

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"Ich werden nichts sagen, was kein Fakt ist - koreanische Spieler sind die besten Overwatch League Spieler der Welt und ich denke das ist ein objektiver Fakt.", sagte Alfred de Vera, Head of Esports bei Canucks Sports & Entertainment. Ein Schlag ins Gesicht für alle neuen Mitglieder des Teams. 

Zudem sehen sich die Titans weiteren Kontroversen gegenüber, da Flex-Tank-Spieler Colin "Higan" Arai in der Vergangenheit mit Sexismus, Toxizität und anderen Dingen aufgefallen ist. Unter anderem soll er beim Ausführen der D.Va-Ultimate, die eine große Bombe ist, "Allahu Akbar" gerufen haben. Er und seine Kollegen des nordamerikanischen Contenders-Teams "Second Wind" wurden von den Vancouver Titans übernommen. Da Spieler unter 18 Jahren dabei waren und "Higan" eine gewisse Vorgeschichte hat, wurden eben jene nicht in die offiziellen Ankündigungen aufgenommen.


Damit besteht das aktive Roster aus:

  • Dalton "Dalton" Bennyhoff (USA / DPS)

  • Samir "Tsuna" Ikram (Frankreich / DPS)

  • Alhumaidi "KSAA" Alruwaili (Saudi-Arabien / Tank)

  • ABtin "ShRedLock" Shirvani (Kanada / Tank)

  • Carson "CarCar" First (USA / Support)

  • Randal "Roolf" Stark (Kanada / Support)

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