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Ex-Adler würde Kostic keine Träne nachweinen

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Seit vier Jahren agiert Filip Kostic bei Eintracht Frankfurt auf allerhöchstem Niveau. 33 Tore und 69 Vorlagen unterstreichen die Wichtigkeit des Serben für die Hessen.

Maik Franz, der von 2009 bis 2011 bei der Eintracht spielte und Publikumsliebling war, schaut bei seinem Ex-Klub noch immer genau hin.

„Filip Kostic und Eintracht Frankfurt - das passt wie Arsch auf Eimer“, sagte Franz, dessen Spitzname angepasst an seine frühere Spielweise „Iron Maik“ lautet, im Podcast „Fever Pit‘ch“ von SPORT1-Chefredakteur Pit Gottschalk und Malte Asmus.

Kostic wird mit Juventus Turin in Verbindung gebracht

Aktuell brodelt die Gerüchteküche rund um Kostic unentwegt. Juventus Turin soll hinter ihm her sein, West Ham United gab bereits ein Angebot ab, zwischenzeitlich tauchte der Name Inter Mailand auf. Sommer für Sommer wiederholt sich dieses Prozedere, das das gesamte Umfeld beschäftigt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Der 29-Jährige zieht natürlich die Aufmerksamkeit auf sich. Drei Treffer und sechs Vorlagen brachten ihm in der Europa League die UEFA-Auszeichnung, bester Spieler des Wettbewerbs gewesen zu sein. Kostic hatte entscheidenden Anteil am epischen Triumph der Eintracht. Vor allem seine Gala-Vorstellung im Camp Nou beim FC Barcelona mit zwei Toren und einem Assist bleiben in Erinnerung.

Franz sicher: Eintracht könnte Kostic-Lücke schließen

Dennoch würde Franz die Frankfurter Welt auch ohne Kostic nicht einstürzen sehen: „So ist Profi-Fußball: Wenn ein Spieler geht, dann kommt ein neuer Spieler.“ Die Liste der Spieler, die zur inzwischen hochattraktiven Eintracht wechseln wollen, sei lang: „Der Klub hat viel für sein Image getan. Die Eintracht ist cool und spielt Champions League.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Wenn Kostic diese Faktoren nicht zu schätzen wisse, dann müsse er eben gehen. Franz ist sich aber sicher, dass die Frankfurter auch bei einem Abgang der Frankfurter „Maschine“ neue Qualität finden würden: „Sie haben bewiesen, dass sie ein sehr gutes Scouting haben. Dann kommt eben ein anderer Spieler, der die Lücke füllt.“

Auch bei Bobic-Abgang ging die Eintracht-Welt nicht unter

So sei es auch nach dem Weggang von Ex-Sportvorstand Fredi Bobic zu Hertha BSC passiert: „Dann kam Markus Krösche und die Eintracht hat mit dem Europapokal-Sieg noch einen draufgesetzt.“ Das Fußball-Rad, es drehe sich somit auch ohne Kostic weiter.

Ganz getreu dem Motto: kein Spieler ist größer als der gesamte Verein.


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