Krass: Zwei Siege in vier Stunden

Krass: Zwei Siege in vier Stunden
Krass: Zwei Siege in vier Stunden

Weltmeister Johannes Lamparter hat am „Super-Sonntag“ in Klingenthal mit zwei Siegen innerhalb von vier Stunden für ein Kuriosum in der Nordischen Kombination gesorgt.

Der Österreicher gewann sowohl die Fortsetzung des Wettkampfs von Samstag als auch den regulären Wettbewerb direkt im Anschluss. Das deutsche Team verpasste angeführt von Olympiasieger Vinzenz Geiger auf den Rängen vier bis acht das Podium.

Lamparter hatte schon im vergangenen Winter einen Doppelsieg in der Vogtland-Arena gefeiert, nun wiederholte er dieses Kunststück. Auch dahinter gab es wenig Abwechslung: Am Morgen wurde Teamkollege Franz-Josef Rehrl Zweiter vor Jarl Magnus Riiber, anschließend holte Riiber trotz eines Sturzes kurz vor Schluss Rang zwei vor Rehrl.

Geiger nach Grippe-Erkrankung mit klarem Rückstand

Mit deutlichem Rückstand folgten Geiger, Jan Schmid, Manuel Faißt und Johannes Rydzek. "Am Ende war der Abstand einfach zu groß. Dennoch bin ich sehr zufrieden, ich lag zuletzt mit Grippe eine Woche im Bett", sagte Geiger, der am Morgen Achter geworden war.

Auch Hermann Weinbuch war zufrieden: "Wir haben natürlich immer den Anspruch, auf das Podest zu kommen. Aber vier unter den besten Acht, das ist schon sehr stark", sagte der Bundestrainer im ZDF. Lamparter, Riiber und Rehrl lagen schon nach dem Springen vorne. In der Loipe bildeten sie ein Spitzen-Trio, das von den Deutschen gejagt wurde - vergeblich.

Lamparter hatte am Morgen die Fortsetzung des Wettkampfs von Samstag mit einem Sprung auf die Tagesbestweite von 141,0 m gewonnen. Als bester Deutscher landete Schmid auf Rang sieben, der nach dem Langlauf führende Geiger wurde Achter.