"Der ein oder andere bereut": Kroos stichelt Richtung Bayern

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Diese Worte klingen nach Genugtuung und ein bisschen auch nach Frotzelei.

"Im Nachhinein kann man sicher sagen, dass es der ein oder andere bereut hat, mich gehen gelassen zu haben", sagte Toni Kroos bei Eurosport über seinen Abschied vom FC Bayern und fügte süffisant hinzu: "Auch wenn der FC Bayern das nicht gewohnt ist, dass ein Spieler ihn freiwillig verlässt, war's dann eben so."


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Kroos: "Absolut nichts hängen geblieben"

Seine Aussage will Kroos aber nicht als verspäteten Seitenhieb Richtung Bayern verstanden wissen.

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"Es gibt nicht eine Person in dem Verein, mit der ich ein Problem hätte oder der ich etwas Schlechtes wünschen würde", führte der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler von Real Madrid weiter aus. Bei seinem Abschied aus München 2014 sei "absolut nichts hängen geblieben, der Wechsel zu Real sei für ihn schlichtweg "der beste Weg" gewesen.

Kroos hatte unter anderem 2013 mit den Bayern das Triple geholt, zudem den europäischen Supercup und die Klub-WM gewonnen. Mit Real schaffte der Weltmeister von 2014 im Zeitraum von 2016 bis 2018 den Titel-Hattrick in der Champions League.

"Und dann hoppala..."

"In München war das Gefühl schon so: Das ist einer von vielen Nationalspieler, den wir haben. Und er ist von seiner Spielweise her auch nicht der auffälligste. Er ist halt auch dabei. Viele haben gedacht: Das wird wahrscheinlich eh nix in Madrid. Und dann hoppala: doch! Und auch erfolgreich", erklärte Kroos.


Seit er bei Real spiele, habe sich die Wahrnehmung seiner Person geändert: "Der Blick der Mehrheit hat sich ins Positive gedreht. Da blieb irgendwann keine andere Chance mehr."

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Deshalb blickt Kroos gespannt nach Deutschland

Der Bundesliga drückt er für den Neustart nach der Corona-Pause die Daumen: "Wir schauen aus Spanien gespannt auf die Situation und hoffen, dass es die Liga, die als erstes anfängt, nicht sofort wieder um die Ohren bekommt, und das dann auch Auswirkungen auf uns hat."

Mit Real hat Kroos erst in dieser Woche wieder das Training aufgenommen - noch ohne Körperkontakt oder Pässe. Ein Re-Start von La Liga ist frühestens für den 12. Juni anvisiert.

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